HTC: Stellenkürzungen und Fokus auf High-End-Modelle

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HTC schreibt wieder rote Zahlen und die Lage sieht immer noch sehr bescheiden aus. Das 2015er Lineup scheint nicht einzuschlagen und jetzt gibt es weitere Konsequenzen. Es werden zahlreiche Stellen gestrichen.

Bei HTC wird man sich in den nächsten Monaten, der Prozess soll bis ins erste Quartal 2016 anhalten, von zahlreichen Mitarbeitern verabschieden. Das ist eine Reaktion auf die immer noch schlechten Geschäftszahlen. HTC muss weiterhin sparen, um gegen den negativen Trend anzukämpfen, denn auch im dritten Quartal rechnet der Hersteller mit einem Verlust. Keine rosigen Zeiten.

Analysten sind sich einig, dass dieser Trend bei HTC noch mindestens ein Jahr anhalten wird. Ob das Unternehmen die Krise heil überstehen wird, hängt also vor allem von den kommenden Smartphones ab. Hier werden definitiv einige Modelle aus dem Portfolio geworfen. Der Fokus gilt jetzt High-End-Modellen, um mit Samsung und Apple mithalten zu können. Eine gewagte Strategie.

HTC musste mit dem One M9, dem aktuellen Flaggschiff viel Kritik einstecken und scheint es gegen die starke Konkurrenz schwer zu haben. Will man da im nächsten Jahr mit Samsung, die ebenfalls Probleme haben, und Apple auf dem High-End-Markt mithalten, muss sich da aber meiner Meinung nach ganz viel ändern. Das M10 darf keine Evolution, es muss ein Neuanfang werden.

quelle reuters

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