Im Video: Siri-Entwickler über Viv, persönliche Assistenten und das Rennen um die besten Interfaces

Bild: Techcrunch

Die neue Entwicklung der beiden Siri-Schöpfer soll die Art, wie persönliche Assistenten für uns tätig sind, dramatisch verändern. In einem Video sprechen sie über Viv, persönliche Assistenten und das Rennen um das beste Interface.

200 Millionen Dollar zahlte Apple 2010 für Siri. Sechs Jahre später klagen viele Nutzer, der Assistent habe sich zu wenig weiterentwickelt. Die Neuentwicklung Viv der Siri-Entwickler soll den Nutzern effektiver helfen.

Die Menschen wollen, dass ein Assistent ihnen assistiert. Sie wollen nicht zuerst schauen, welcher Dienst was für sie erledigen kann oder wie die Befehle lauten, um etwas bestimmtes zu tun, sie wollen ein Hotelzimmer, ein Taxi oder eine Pizza, sagt Dag Kittlaus.

Persönliche Assistenten sind ein heißes Thema dieser Tage, meint der Mitentwickler von Viv. Man sieht sie in Form von Bots, etwa bei Facebook oder Telegram, oder als Sprachassistenten wie Google Now oder Siri. Wenn Sie glauben, App Overload werde zu einem Problem, warten Sie, bis Sie ein Hands-free-Device mit 800 Bots haben. Versuchen Sie dann mal herauszufinden, welcher auf welchen Befehl reagiert. Und Sie wollen, dass ihr Assistent von Ihnen und über Sie lernt, dass er lernt, was sie gerne essen, wo Sie Restaurants in fremden Städten finden, die Sie mögen und wo Sie am liebsten im Flugzeug sitzen.

Nicht nötig zu sagen, dass Viv all diese Themen adressieren soll. Freilich, ähnlich formulierte Ziele hatten Apple, Google und Microsoft ihren jeweiligen Assistenten ebenfalls vorgegeben. Auch bei Facebook dürfte man mit dem teilautomatisierten Assistent M in diese Richtung denken. Dennoch, ein weiterer Akteur auf diesem Markt kann der Entwicklung nicht schaden.

Quelle techcrunch

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