Instagram geht verstärkt gegen Fake-Influencer vor

Instagram hat ein Problem mit Fake-Influencern und das ist ein Problem für Facebook, denn es macht das Netzwerk unattraktiv für Werbepartner.

Wer viele Follower und Likes auf Instagram besitzt, der bezeichnet sich gerne als Influencer. Doch einige große Accounts haben ihre Reichweite nicht „erarbeitet“, sondern gekauft und mit Hashtags künstlich vergrößert. Accounts mit 20.000+ Followern, bei denen 80 Prozent Spam-Follower sind, sind keine Seltenheit.

Das liegt aber auch daran, dass die Preise für die künstliche Reichweite nicht gerade hoch sind. Mal eben 400+ Follower über Nacht sind kein Problem und kosten nicht die Welt. Doch genau diese Entwicklung ist für Facebook zunehmend ein Problem und man möchte dagegen vorgehen. Echte Nutzer sollen eine Chance bekommen und das Netzwerk geht zunehmend gegen Dienste wie „Instagress“ vor.

Eine beliebte Methode, um Spam und künstliche Bot-Likes einzudämmen ist unter anderem das „shadowbanning“. Das bedeutet, dass Bilder nicht mehr in Entdecken und der Suche auftauchen, wenn sie Spam-Hashtags nutzen. Fake-Influencern soll das Leben zunehmend schwerer gemacht werden, damit die Werbepartner die echten Accounts mit Einfluss besser erkennen können. Facebook handelt hier also nicht nur im Interesse der Nutzer, sondern der Werbeindustrie.

Ihr könnt uns übrigens gerne bei Instagram folgen.

Instagram hat sich zum Thema „shadowbanning“ bei uns gemeldet und uns auf diesen Beitrag von Heiko Hebig, Partnership Manager bei Instagram, hingewiesen. Demnach gibt es das nicht und die Meldung machte nur die Runde, weil es mal ein Bug von Instagram war.

Instagram: Mehr Transparenz bei gesponsorten Beiträgen14. Juni 2017
Quelle TNW

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