Intel wird Atom-Branding offenbar nicht weiterführen

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Derzeit stehen sicherlich Intels kommende CPUs der Haswell-Generation im Fokus. Neben dieser neuen Marke werden aber scheinbar auch die altbekannten Pentium- und Celeron-Brandings wieder stärker in den Fokus rücken. Einem Bericht von CNet zufolge will Intel nämlich das bekannte Atom-Branding in Zukunft nicht mehr weiterführen.

Einige Variationen der neuen Silvermont-Prozessoren, die unter dem Atom-Branding laufen und stromsparende Prozessoren für Windows- und Android-Systeme darstellen, sollen wohl künftig zum Pentium- und Celeron-Branding übergehen. Im Gegensatz dazu sollen die Atom-Chips, die in Tablets verwendet werden, zumindest vorerst nicht das Atom-Branding hinter sich lassen.

Nichtsdestotrotz wäre dies das erste Zeichen, dass Intel seine Atom-Marke nicht mehr großartig weiterführen will und auch die Tablet-CPUs dürften das Atom-Branding früher oder später hinter sich lassen. Der Grund für all das sei recht simpel: Atom-Chips haben schlichtweg einen schlechten Ruf dadurch, dass sie früher hauptsächlich in langsamen Netbooks eingesetzt wurden. Diesem schlechten Image will Intel offensichtlich durch den radikalen Strich entgegenwirken.

Das wäre darüber hinaus nicht das erste Mal, dass Intel einen solchen Schritt durchführen würde, denn Intel wird die nächsten Generationen der integrierten GPUs unter der Marke „Iris“ führen, da „Intel HD Graphics“ schlichtweg ein schlechtes Image hätten, obwohl sich deren Performance über die vergangenen Jahre um einiges verbesserte. Im Grunde ist all das also reines Marketing-Geplänkel, weswegen das auch so interessant ist, da sich hier gut beobachten lässt, wie wichtig das Image und das Branding heutzutage beim Verkauf von Computer-Hardware ist.

Quelle CNet via The Verge

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