iPhone 6: Benchmark-Ergebnisse zeigen nur geringen Leistungsschub

Apple iPhone 6 und Plus Header

Die neuen iPhones sind auf dem Weg aus China, die ersten Tester haben ihr Gerät erhalten und so langsam tauchen auch die ersten Benchmarks auf. So wirklich überzeugend sind die Ergebnisse nicht. Ist aber egal.

Ein Blick auf die ersten Benchmark-Ergebnisse zeigt, dass das neue iPhone 6 kaum schneller als das iPhone 5s ist. Es hat zwar einen neuen A8-Prozessor, doch erzielt nicht wirklich mehr Punkte, als die Generation vom letzten Jahr. Wozu auch, immerhin laufen die iPhones, auch mit iOS 8, flüssig, wozu also Hardware einbauen, die keiner braucht. Auch wenn ich gar kein Freund von Benchmark-Ergebnissen bin, so stimme ich jedoch hier nur bedingt zu.

Ich benötige keine 8 Kerne und keine 3 GHz beim Prozessor, was mich aber so langsam stört ist die Menge des Arbeitsspeichers. Sowohl beim iPhone 6, als auch beim iPhone 6 Plus sind 1 GB RAM verbaut. Seit 2 Jahren gab es hier also kein Update. Das wäre aber ein Punkt, den man verbessern könnte und den man im Alltag als Nutzer sicher merken würde. 2 GB RAM würden dem iPhone nicht schaden und dafür sorgen, dass es auch in Zukunft flüssig läuft.

iPhone 6 Benchmark

Vermutung: Apple hätte den Prozessor noch schneller machen und mehr RAM einbauen können. Einen Performance-Schub hebt man sich aber bestimmt für das iPhone 6s (Plus) auf, welches dann 2015 auf den Markt kommen wird. Das ist schade, aber eine Strategie, die Apple seit Jahren durchzieht. Verständlich, beim Punkt Arbeitsspeicher aber irgendwie schade. Anders wird es denke ich dann bei den neuen iPads aussehen, diese werden in diesem Jahr ihr kleines Update unter der Haube bekommen. Ich denke zumindest beim iPad Air sind da dann auch 2 GB RAM dabei. Dann kann man die Geräte ja mal antreten lassen und schauen, ob sich mehr Arbeitsspeicher bemerkbar machen wird.

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