LG: Mobilfunksparte kämpft mit Problemen

Bei LG hat man mit dem harten Wettbewerb auf dem Markt zu kämpfen und ist daher zum Entschluss gekommen, die Mobilfunksparte neu aufzustellen.

Das LG G5 verkauft sich schlechter, als gedacht. Doch nicht nur das, auch sonst hat LG mit Problemen auf dem Mobilfunkmarkt zu kämpfen und wird wohl auch in Q2 2016 wieder einen Verlust hinnehmen müssen. Es wird Zeit das zu ändern und man hat daher ein so genanntes „Programm Management Office (PMO)“ gegründet.

Cho Juno, Chef der Mobilfunksparte, wird den neuen Bereich überwachen, während Oh Hyung-hoon, ein ehemaliger Mitarbeiter der Forschungsabteilung, und Ha Jeong-wook, Vizepräsident der Mobilfunksparte, die Leitung übernehmen werden. Man möchte flexibler werden und besser auf den Markt reagieren können.

Kosten gering halten

LG hat außerdem auch ein paar personelle Veränderungen getroffen, bei denen man Mitarbeiter der Mobilfunksparte in andere Bereiche geschickt hat. Ziel ist es Kosten zu sparen. Insider gehen davon aus, dass LG die Geschäftszahlen so etwas verbessern möchte und die gesenkten Fixkosten den Verlust ausgleichen.

Während sich das G5 am Anfang anscheinend ganz gut verkauft hat und wegen seinem neuen Ansatz viel Aufmerksamkeit in den Medien bekommen hat, hat die Nachfrage schnell nachgelassen. Trotzdem möchte LG keine kostspielige Werbung schalten, auch hier versucht man aktuell etwas Geld zu sparen.

Harter Wettbewerb

Unternehmen wie Samsung, LG und HTC spüren die Konkurrenz der anderen Unternehmen aus Asien, die mit ihren Produkten oftmals über den Preis angreifen und so nicht selten erfolgreicher sind. Die einen haben damit mehr, die anderen weniger hart zu kämpfen. LG ist kein Gewinner des harten Wettbewerbs.

Die große Preisfrage lautet: Wie wird man mit der Situation umgehen und welche Entscheidungen wird das neue PMO treffen? Die Mühlen in so großen Unternehmen mahlen allerdings sehr langsam, bis wir die Früchte der Veränderung sehen werden, wird also vermutlich erst mal ein weiteres Jahr ins Land ziehen.

Quelle Korea Times (via 9TO5Google)

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