M1 Wallet Kartenetui ausprobiert

Vor kurzem hatte ich das i-Clip Kartenetui vorgestellt. Ich habe mittlerweile Blut geleckt und bin Fan dieses Geldbeutel-Konzepts. Nicht nur wegen des fehlenden Ziegelsteins in der Gesäßtasche, nein, auch weil man super schnell an die nötigen EC-Karten etc. rankommt usw.

Nach dem i-Clip möchte ich euch nun kurz die M1 Wallet aus dem Hause Wallum vorstellen. Das in Österreich gefertigte Kartenetui verfolgt ein ähnliches Prinzip wie auch das i-Clip. Die Visiten- und EC-Karten etc. werden zwischen zwei stabile eloxierte Aluminiumplatten geschoben und ein Metallbügel auf der Rückseite bietet die Möglichkeit problemlos noch einige Geldscheine einzuklemmen. Das folgende Foto zeigt einen ungefähren Größenvergleich zu meiner bisherigen Geldbörse (ohne Münzen – sonst wäre sie dicker) und dem i-Clip:

Vergleich geldbeutel pocket wallet

Hier sieht man sehr schön, wie die normale Geldbörse in der Gesäßtasche aufgetragen hätte. Von den im i-Clip-Beitrag angesprochenen Probleme, die man dadurch mit seinem Rücken bekommen könnte ganz abgesehen. Die Maße des M1 Kartenetui liegen bei 89mm x 55mm x 6mm und lassen das Kartenetui absolut unstörend in der vorderen Hosentasche Platz finden.

Wie auch beim i-Clip gibt es keine Möglichkeit Münzgeld aufzubewahren. Hier muss der Anwender sich umstellen und die Geldstücke am besten in einem kleinen Sparschwein sammeln. Mit dem angehäuften Reichtum kann man sich am Jahresende ja was schönes leisten. :)

Das M1 Wallet wird mit einem kleinen Säckchen geliefert. Diese hübsche Umverpackung kann man weiterverwenden und wird nicht wie sonst üblich (Pappschachtel) weggeworfen.

M1 Wallet Lieferumfang

Ebenfalls im Lieferumfang ist noch ein kleiner Beutel mit Gummiringen. Diese werden seitlich in die beiden Platten des M1 Wallets eingeklemmt und fungieren als Ersatzteil, falls die orig. Gummis mal ausleiern oder abreißen. Die Gummis klemmen die beiden Plastik-Teile sehr gut zusammen. Ich könnte mir vorstellen, dass je nach verwendeter Karten evtl. leichte Abriebspuren über die Zeit auftreten könnten.

Wer viele geprägte (mit hervorstehenden Buchstaben/Zahlen) Karten nutzt, könnte damit evtl. danebenliegende Karten beinträchtigen. Es wird sich rausstellen, ob eher die Gummiringe ausleiern, oder die Karten aneinander reiben. Aktuell habe ich das Wallet aber erst ca. 1 Woche genutzt. Da kann ich solche Spuren noch nicht feststellen.

m1 wallet ausgefaechert

Die Karten lassen sich deutlich schwerer rausschieben, als dies bei dem i-Clip der Fall ist. Der ganze Vorgang ist aber immer noch komfortabel und so fällt auch hier auf keinen Fall eine Karte beim schütteln des Wallets heraus. Vorteil der fast schon massiven Aluminiumplatten ist der, dass die NFC/RFID-Funktionen der Karten abgeschirmt werden. Es ist also für Langfinger nicht so einfach, die Daten unbemerkt vom neuen Ausweis o. ä. abzugreifen. Zwischen den beiden Platten haben sicher min. 10 Karten im Scheckkartenformat und auch Visitenkarten Platz.

Preislich liegt das M1 Kartenetui bei ca. 39,- EUR. Wählt man das T1 Wallet ohne den Geldclip und stattdessen mit einem breiteren Gummiband zur Aufbewahrung der Geldscheine, liegt der Preis nur bei knapp 26,- EUR. Der Geldclip aus Metall ist auf der Innenseite des M1 Wallets übrigens leicht vertieft angebracht und stört damit nicht beim rein- oder rausschieben der Karten.

Fazit zum M1 Wallet

M1 Wallet Header

Das M1 Wallet ist eine gelungene Alternative zum i-Clip Kartenetui. Preislich im ähnlichen Segment angesiedelt, bietet auch dieses Wallet Vorteile, wie unter anderem das deutlich kleinere Format und sogar einen NFC/RFID-Schutz. Durch die verwendeten Materialien wirkt das M1 Wallet hochwertiger als die i-Clip Konkurrenz. Allerdings wiegt es dadurch auch etwas mehr und ich möchte mich ungern zwischen beiden entscheiden.

Wertung des Autors
Michael Meidl bewertet M1 Wallet mit 4.5 von 5 Punkten.

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