Apple MacBook Pro 2018: Neue Tastatur weiterhin anfällig

Apple Macbook 2017 Test5

Das neue Apple MacBook Pro kommt mit der 3. Generation der Butterfly-Tastatur und viele stellen sich nun die Frage: Wird diese wieder Probleme machen?

Das ist schwer zu sagen, denn ein richtig großes Problem gibt es laut Apple gar nicht bei dieser Tastatur. Man hat zwar vor ein paar Wochen ein Service-Programm für alle MacBooks mit so einer Tastatur gestartet, doch überarbeitet hat man diese nicht.

Die Tastatur wurde immer wieder kritisiert, weil Tasten geklemmt oder sich auch abgelöst haben. Apple beschreibt die drei Probleme folgendermaßen:

  • Zeichen werden unerwartet wiederholt
  • Zeichen werden nicht angezeigt
  • Eine oder mehrere Tasten weisen einen zu hohen Druckwiderstand auf, hängen nach dem Anschlagen oder reagieren uneinheitlich

Der Fokus bei der 3. Generation lag einzig und allein auf der Lautstärke. Diese wurde ebenfalls oft kritisiert und soll nun – das berichten die ersten Medien – deutlich leiser sein. Apple hat hier jedoch nichts gegen die Anfälligkeit der Tasten getan.

Das hat das Unternehmen gegenüber Cnet bestätigt, aber gleichzeitig betont, dass nur ein kleiner Teil der Nutzer von diesem Problem betroffen sei. Damit stellt sich nun die Frage: Wird Apple die Modelle in Zukunft mit ins Service-Programm aufnehmen?

Apple stellt MacBook Pro 2015 ein

Wird Apple die Tastatur überhaupt überarbeiten? Oder wird man nun mit dieser Version eine Weile auskommen und weiterhin so tun, als ob nur sehr wenige Nutzer von dem Problem betroffen sind? Für Apple ist das keine leichte Situation.

Ich glaube das Problem mit der Tastatur wurde intern zu spät anerkannt, da war das neue Pro-Modell schon längst geplant. Ich glaube aber auch, dass wir 2019 dann eine vierte Generation der Tastatur sehen werden, die optimiert wurde.

Interessant ist auch: Das MacBook Pro von 2015 wurde nun endgültig eingestellt, was bedeutet, dass man ab sofort nur noch ein Modell mit der Butterfly-Tastatur (und ohne Anschlüsse wie SD-Slot) kaufen kann. Was ich aber vor allem interessant finde: Das Modell ohne Touch Bar wird weiter mit der „schlechten/lauten“ Tastatur verkauft.

Klar, Apple will die Nutzer zum teureren Modell locken, aber die Touch Bar wurde von vielen Pro-Nutzern in den letzten zwei Jahren kritisiert und es wirkt fast so, als ob man sie nun dazu drängen möchte. Auf die Pro-Nutzer hört Apple jedenfalls nicht.

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