Magic Mirror bringt ein wenig „Iron Man“ ins Eigenheim

Devs und Geeks

Ich sitze normalerweise den 3/4 Tag am Schreibtisch und so überkommt mich meist in den kälteren Wintermonaten die Lust, etwas gröberes zu basteln. Mal ein kleiner Tisch für das Wohnzimmer, mal ein Katzenturm für die beiden Kater, weil die handelsüblichen Kratztürme innerhalb kürzester Zeit zerfleddert wurden usw.

Nun hat unser lieber Benno mal eben ohne nachzudenken einen Link gepostet und ich bin wieder mal hin- und weg! Hinter diesem Link präsentiert der niederländische Entwickler Michael Teeuw einen sogenannten Magic Mirror, welcher über einen Raspberry Pi Inhalte direkt auf dem Spiegel darstellt. Im Grunde also wieder mal wie es uns die Jungs aus Hollywood schon seit Jahren präsentieren (Iron Man, etc.). Im Falle von Michael Teeuw wurde ein normaler Monitor gekauft, zerlegt und in einen Rahmen hinter ein Spionglas (von einer Seite durchsichtig und von der anderen Seite verspiegelt) gepackt.

Die Konstruktion sieht abenteuerlich aus und ist sicher nichts für jemanden, der zwei linke Hände hat.

An den Monitor wird noch ein Raspberry Pi gekoppelt und ein bisschen an einer schönen Optik und einem angepassten Linux gewerkelt und schon kann es losgehen. Nun bekommt man beim täglichen Blick in den Spiegel gleich die kommenden Geburtstage und Termine nebst Wetter und einem schönen Kompliment angezeigt.

Auch auf Hypfer.de wurde schon an einer ähnlichen Konstruktion gearbeitet. Hier nutzt Sören Beye ein altes Netbook und einen etwas kleineren Spiegel:

Und auch hier kann sich das Endergebnis in meinen Augen sehen lassen. Auch, wenn mir der Spiegel dann etwas zu klein wäre. Am Ende dürfte sich die Größe des Spiegels wohl lediglich am Preis festmachen. Es kommt aber auch auf den Monitor/Display an, da dieses sicher im ungünstigen Moment an den Ecken etwas rausleuchten kann und dann ist der schöne Effekt hinüber.

In meinem Kopf spielen sich seitdem ich die beiden Berichte gelesen habe die tollsten Anwendungsmöglichkeiten ab. Man könnte eine Gesichtserkennung laufen lassen, welche dann die Person direkt mit dem Namen und entsprechenden eigenen Terminen begrüßt, ein Bewegungsmelder mit Timer könnte das Display aktivieren und nach X Sekunden/Minuten wieder deaktivieren usw. Allerdings würde ich vermutlich ein altes ausrangiertes Tablet nutzen, bevor ich mir hier irgendwelche Monitore oder gar Netbooks auseinanderschraube.

Egal ob mit Windows Phone oder Android. Beide dürften prima Möglichkeiten bieten, eine kleine HTML-Oberfläche darzustellen oder evtl. könnte man auch mit Widgets arbeiten, oder oder …

Mal sehen, ob ich mich im Sommer-Urlaub oder zum Jahresende dran mache, solch ein Projekt zu starten. Falls ich dazu komme, werdet ihr ganz sicher nicht davon verschont und ein Bericht kommt auf jeden Fall hier an gewohnter Stelle von mir.

Hab ich euch auch angefixt? Was würdet ihr in ein solches System integrieren? 

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via t3n quelle michaelteeuw


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