Microsoft HoloLens: Diese Hardware steckt drin

Bislang war die Ausstattung der Microsoft HoloLens unbekannt, bei WindowsCentral wollte man jedoch das Geheimnis lüften und installierte deshalb AIDA64 Mobile auf der VR-Brille. Neben einem Quad-Core-Prozessor der Einsteiger-Klasse und 2 GB Arbeitsspeicher sorgt die „HoloLens Graphics“ für die Verarbeitung der von den Kameras aufgenommenen Bilder.

Während reguläre VR-Brillen wie die HTC Vive und Oculus Rift ein vom PC zugespieltes Bild abspielen und nur die Sensordaten aufnehmen, muss Microsofts HoloLens eine hohe Rechenarbeit verrichten. So kann dieses Modell ohne angeschlossenen Rechner verwendet werden, was durch die in der Brille verbaute Hardware ermöglicht wird. Diese analysiert die von den Kameras aufgenommenen Bilder und Videos, welche in einer Auflösung von 2,4 bzw. 1,1 Megapixeln vorliegen.

Als Prozessor besitzt die Microsoft HoloLens AIDA64 Mobile zufolge einen mit 1,04 GHz taktenden Intel Atom x5-Z8100 Quad-Core-SoC, bei dem es sich um eine Spezialanfertigung handeln dürfte. So umfasst die x5-Serie momentan lediglich die beiden Modelle x5-Z8300 und x5-Z8500, welche vor allem in Tablets der Einsteiger- bis Mittelklasse zum Einsatz kommen. Dazu gibt es 2 GB Arbeitsspeicher und eine „HoloLens Graphics“, zu der kaum Informationen bekannt sind.

Laut Microsoft verarbeite sie jedoch „terabytes of information“, wobei sie auf ungefähr 1 GB Grafikspeicher zurückgreifen kann. Zu guter Letzt kommt bei Microsofts VR-Brille noch ein 16,5 Wh Akku zum Einsatz, der vorherigen Aussagen eines Microsoft-Mitarbeiters nach rund 5 Stunden durchhalten soll.

Die Microsoft HoloLens ist bereits in Form eines Developer Kits verfügbar, welches mit stolzen 3.000 US-Dollar zu Buche schlägt. Wann eine finale Version erscheinen wird, ist bislang noch nicht bekannt.

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