Mircosoft stellt „Social Smartphones“ Kin One und Two offiziell vor

Microsoft hat soeben die beiden „Social Smartphoens“ Kin One und Two offiziell vorgestellt. Die beiden Geräte, welche es dem Nutzer ermöglichen soll, stets optimal mit seinen Online-Freunden vernetzt zu bleiben, werden von Sharp gebaut und in Kürze exklusiv von Verizon (USA) und Vodafone vertrieben.

Auch wenn die technischen Daten nicht schlecht klingen und die Oberfläche in der Präsentation sehr flüßig und vor allem schlüssig wirkte, so ist Microsoft meines Erachtens mit dem Design der Gerät ein gehöriger Griff ins Klo gelungen. Sicher, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber kann man den wirklich so weit am aktuellen Trend vorbei entwickeln?

Das Kin One ist ein quadratischer Qwerty-Slider (da war doch was), welches, wie bereits auf den Spypics zu erkennen, ehr an eine Schildkröte als an ein Smartphone erinnert. Das Kin Two hingegen bietet zwar den passenden Formfaktor, orientiert sich mit seinen Rundungen aber ehr an der Einsteigerklasse aktueller Smartphones.

Welches Ziel Microsoft mit den beiden Geräten verfolgt, ist mir noch nicht ganz klar, warum nicht Windows Phone 7 konsequent durchziehen und auf diverse Geräte bringen [Update: Es soll wohl das neue Windows Phone 7 darauf laufen, allerdings auf soziale Netzwerke angepasst). Ist dies Selbstüberschätzung? Glauben die Jungs wirklich Ihre Marke hätte irgenwie Charm, dass sie mit so nem Dunst punkten würden!? Ich kann es mir nicht vorstellen, wer ne Idee hat, darf mich gerne in den Kommentaren erleuchten, vielleicht bin ich einfach noch nicht darauf gekommen.

Mit den beiden Geräten wurde auch ein passender Online-Dienst gezeigt, welcher in einer Art Zeitleiste die Aktivitäten des Nutzers aufzeichnet bzw. die Veraltung der Smartphone-Inhalte in diversen Browsern zulassen soll. Alle weiteren Infos gibt es auf der offiziellen Kin-Webseite oder in der deutschen Pressemitteilung.

Ich kann nur zu dem Schluss kommen, dass die Kin Smartphones für mittellose Jugendliche ohne Geschmack gedacht sind, diese Zielgruppe müsste sich dann allerdings im Preis der Geräte bestätigen. Was haltet Ihr von den Geräten, Top oder Flop?

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