Ausprobiert: Moto Maker mit der Moto 360

Motorola Moto 360 Header

Seit einigen Wochen kann man die Moto 360 im Moto Maker gestalten und Motorola hat mich gefragt, ob ich das denn nicht mal testen möchte und da habe ich direkt mal zugesagt und mir das Prozedere angeschaut.

Seit etwas mehr als einem Monat kann man sich im Moto Maker von Motorola die Moto 360 zusammenstellen und bestellen. Wir haben darüber berichtet. Es gibt diverse Auswahlmöglichkeiten wie Gehäuse, Band und Zifferblatt. Wir wurden von Motorola gefragt, ob wir den Moto Maker denn nicht mal testen wollen und ich habe mir gedacht, ich schaue mir das mal genauer an.

Der Moto Maker

Um die Moto 360 im Moto Maker anzuschauen, muss man auf die passende Webseite bei Motorola gehen. Dort klickt man dann auf „selbst designen“ und schon geht es los. Zur Auswahl stehen drei Optionen: Das Gehäuse, hier sind drei Auswahlmöglichkeiten, das Armband, entweder Leder oder Edelstahl, und schließlich kann man sich auch noch ein Zifferblatt aussuchen. Los geht es bei 250 Euro, für das Edelstahlband werden zusätzlich noch 30 Euro fällig.

Moto Maker Moto 360

Man kann hier frei kombinieren, also zum Beispiel schwarzes Gehäuse mit dem Band aus Edelstahl in Gold, oder das Gehäuse in Gold und ein Lederband in Cognac. Der Prozess ist recht einfach gestaltet und zur Hilfe gibt es einige Bilder, die die Smartwatch dann von allen Seiten zeigen. Dafür muss man für diese Auswahlmöglichkeit auch ein bisschen mehr auf den Tisch legen, denn im freien Handel ist die Moto 360 dann 30-50 Euro günstiger.

Die Auswahl

Die Auswahl ist aber eigentlich relativ bescheiden. Die gängigsten Modelle gibt es im freien Handel außerdem günstiger und ich glaube die wenigsten werden zwei Farben miteinander kombinieren, die nicht passen. wer zum Beispiel das Modell in Schwarz mit dem Edelstahlband möchte, zahlt bei Motorola direkt 279 Euro, bei Amazon kostet diese Kombination aber nur 249 Euro.

Moto Maker Auswahl

Ich hätte mir hier vor allem eine größere Auswahl an Bändern gewünscht und noch besser, ein paar exklusive Optionen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Farbe für das Lederband, die man im Einzelhandel nicht kaufen kann. Nur das Lederarmband in Cognac bekommt man schwer, doch dieses Band alleine ist meiner Meinung nach nicht der größte Anreiz für einen Kauf im Moto Maker.

Die Bestellung

Ich habe mir die Moto 360 am 13. April 2015 bestellt und eine Version gewählt, die vorrätig war. Als Versandart wurde Express angegeben. Der Versand ist mit dem Moto Maker kostenlos. Als Liefertermin hat Motorola aber trotzdem den 22. April 2015 angegeben. Eine Lieferzeit von über einer Woche ist eigentlich fast schon zu lange, da man das Modell im Einzelhandel schneller bekommt.

Moto 360 Versand

Nach der Bestätigungsmail, man wird über jeden Vorgang informiert und kann alles verfolgen, sehr löblich, war dann auch klar, warum das so lange dauert, denn die Uhr wird direkt aus Shenzhen verschickt. Die Mail kam übrigens schon am nächsten Tag bei mir an, die Uhr war also wirklich auf Lager. Das dauert also leider, dürfte für Motorola aber günstiger bei der Planung sein.

Das Fazit

Die Bestellung im Moto Maker ist schnell und einfach, bietet aber trotzdem ein paar nette Extras. Die Auswahl ist meiner Meinung nach aber beschränkt, hier hätte ich mir mehr exklusive Inhalte gewünscht. Oder Preise, die mit denen im Einzelhandel übereinstimmen. Dann würde ich als Kunde trotz der längeren Lieferzeit den Schritt wagen und mir die Uhr direkt bei Motorola bestellen.

Motorola Moto 360 (11)

Solltet ihr aber das Lederband im Cognac wollen und euch die 30 Euro mehr nicht stören, dann ist der Moto Maker eine tolle Alternative. Ich hoffe doch aber sehr, dass man diesen in Zukunft, vielleicht ja sogar schon bald mit der zweiten Generation, ausbauen und mehr Optionen einbauen wird. Dann ist diese Art der Bestellung für eine Smartwatch definitiv eine gute Lösung.

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