Motorola: Schnellere Android-Updates und offener Bootloader sowie MOTOBLUR beim Xoom

Auch die Chefin der Software-Abteilung von Motorola, Christy Wyatt, war auf dem Mobile World Congress zugegen und stellte sich den Fragen der anwesenden Journalisten. Neben der allgemeinen Zukunft in Sachen Windows Phone ging es natürlich um Android und die lahmen Systemupdates.

Das Motorola Milestone,  wartet nach mehrmalig verschobenem Termin immer noch auf Android 2.2, was auch Wyatt bewusst ist. Der Grund sei simpel, denn das Unternehmen hätte bei den ersten Modellen sehr Geräte-konzentriert gearbeitet und daher seien die einzelnen Anpassungen sehr arbeitsaufwendig gewesen. (Was auch immer diese Aussage heißen soll, sie klingt eher nach PR-Bla-Bla) Dies soll sich bei kommenden Geräten ändern, denn diese sollen „mindestens ein Major-Update“ erhalten.

Ein weiterer Kritikpunkt war natürlich der geschlossene Bootloader der Motorola-Geräte. Dieser sei nötig zur Sicherheit der Kunden und auch die Netzbetreiber würden dies wünschen, der darf man hier wohl nicht mit einer Änderung rechnen. Gute Nachricht für alle Modder ist allerdings, dass sich der Bootloader beim Honeycomb-Tablet Xoom optional entsperren lässt.

[…] allerdings lasse er sich bei diesem Gerät aus- und wieder einschalten. Das ist eine Funktion, die vor allem für Entwickler gedacht ist.

Eher unschön ist, dass das Xoom in den USA ein Android 3.0 von der Stange erhalten wird, in Europa aber die Oberfläche mit Motorolas MOTOBLUR angepasst werden soll. Das Tablet sei zunächst ein Google Experience Device, wird im zweiten Quartal 2011 erhältlich sein und eine reine W-Lan-Version kommt wohl nicht.

In Europa wird das Xoom wahrscheinlich mit der Motorola-Erweiterung Motoblur verkauft.

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