N26 Metal: Registrierung startet und der Preis steht fest

N26 Metal

Die „mobile Bank“ N26 bringt mit N26 Metal Anfang 2018 eine neue Kreditkarten-Abo-Kombi auf den Markt. Heute startet die Registrierung für die ersten Kunden.

N26 Metal ist die erste Metallkernkarte in Europa, die für kontaktlose Zahlungen geeignet ist. Das Design der N26 Metal Mastercard wird durch einen personalisierten Bereich in der N26-App ergänzt, über welchen Kunden Zugang zu einem Partnerprogramm und dediziertem Kundenservice erhalten.

Der Kern der Karte besteht aus Wolfram und macht sie mit einem Gewicht von 18 Gramm etwa dreimal schwerer als eine Standard-Plastikkarte.

N26 Metal beinhaltet außerdem eine weltweite Reiseversicherung und verzichtet auf zusätzliche Gebühren für Bargeldabhebungen im Ausland. Das kennen wir bereits von N26 Black.

Ab heute, den 14. Dezember 2017, sollen erste Nutzer von N26 Black eine Einladung für N26 Metal erhalten. Weitere Einladungen folgen stufenweise über die nächsten Wochen. Auch ist jetzt klar, was das neue Kontomodell mit der neuen Karte kosten wird: 14,90 Euro pro Monat. Puh.

Was hat es mit den Partnerprogrammen auf sich? N26 sagt dazu:

N26 freut sich, WeWork als den ersten Flagship Partner für das exklusive Programm vorzustellen. Die Kooperation mit WeWork ermöglicht es N26 Metal Kunden, Teil des globalen, diversen WeWork Netzwerks zu sein und zum Beispiel kostenlos Konferenzräume oder Arbeitsplätze in WeWork Standorten rund um die Welt zu mieten.

N26 wird das Partnerprogramm kontinuierlich erweitern und sowohl durch führende Marken mit internationaler Reichweite als auch ausgezeichnete lokale Partner in individuellen Märkten ergänzen.

Die Support-Website von N26 Metal ist bereits online und liefert weitere Details. Die Mindestlaufzeit von N26 Metal beträgt ein Jahr. Auch hat N26 einen kurzen Werbeclip zur Karte veröffentlicht.

Ich finde mehrere Dinge bezüglich N26 Metal sehr schade. Zum einen hat die Karte nur einen Metallkern, besteht also rundherum dennoch aus Kunstoff (wegen der NFC-Antennen). Das kann man verschmerzen, ein richtiges Metal-Feeling wäre aber halt nett.

Zum anderen fehlt mir die Möglichkeit, als Basis-Nutzer gegen einen einmaligen Aufpreis eine stabilere Karte erhalten zu können. Die muss dann nicht mal im gleichen Design wie Metal sein. Die Standardkarte ist qualitativ leider nicht sonderlich hochwertig und ich brauche die ganzen Inklusivleistung des Black-Pakets nicht.

Ein „Fintech“ könnte genau an diesem Punkt so vieles besser machen, als die „alten Banken“ und verfällt am Ende doch wieder nur in unflexible Abo-Strukturen mit fixen Einjahres-Laufzeiten, statt moderne, frische Bank-Baukasten-Abos anzubieten, die sich der Kunde selbst nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen kann. Schade.

Zur N26-Website →

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