Nach HP: Auch Lenovo ruft Notebook-Stromkabel zurück

Lenovo G50-30

Wer ein Lenovo-Notebook aus 2011 oder 2012 sein Eigen nennt, sollte dringend die Stromversorgung überprüfen – es besteht Brandgefahr.

Nachdem Hewlett-Packard bereits im August den Rückruf mehrer Millionen Stromkabel einleitete, folgt nun auch der chinesische Computerhersteller Lenovo. Wie man auf einer eingerichteten Unterseite informiert, hat auch Lenovo bei Notebooks Kabel mitgeliefert, welche überhitzen und somit zu Bränden führen könnten. Dies ist nur bei Notebooks der Fall, welche zwischen Februar 2011 und Juni 2012 verkauft wurden.

Zwar listet Lenovo als mögliches System lediglich die Überhitzung, da es sich jedoch offenbar um exakt das selbe Kabel handelt wie auch bei HP, sind Brände in Einzelfällen nicht auszuschließen. Die zurückgerufenen Kabel verbinden die Steckdose mit dem eigentlichen Netzteil, das Netzteil selbst ist ausdrücklich nicht betroffen.

Stromkabel Beschriftung

Als erster Schritt zur Überprüfung dient der groß aufgedruckte Schriftzug an der Seite mit dem dreipoligen Stecker. Findet sich dort die Zeichenkette „LS-15“ wieder, sind weitere Schritte notwendig, um ein möglicherweise fehlerhaftes Kabel zu identifizieren. Als nächster Schritt werden Nummer auf dem Kabel, „Data Code“, sowie Seriennummer des Notebooks abgefragt.

Also nicht unbedingt wenig aufwändig das ganze, aus Sicherheitsgründen aber auf jeden Fall zu empfehlen. Eine FAQ mit weiteren Informationen steht auf der Lenovo-Website bereit. Die Ersatzkabel werden anschließend kostenlos postalisch zugesandt, eine Rücksendung der defekten ist nicht notwendig.

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