Netflix 2016: Streaming-Qualität verbessern und Bandbreite sparen

Netflix hat es sich zum Ziel gesetzt im kommenden Jahr den eigenen Katalog an Serien und Filmen komplett zu überarbeiten, um Bandbreite zu sparen.

Bis zum Ende des kommenden Jahres möchte Netflix auf der ganzen Welt vertreten sein und das bedeutet, dass auch Länder mit schwachen Internetverbindungen auf dem Plan stehen. Teilweise wird man in Ländern starten, in denen die meisten der neuen Nutzer das erste Mal mobil bei Netflix vorbei schauen.

Das bringt neue Aufgaben mit, denn Streaming ist ein Datenfresser und setzt eine stabile Internetverbindung voraus. Netflix hat daher in den letzten vier Jahren an einer neuen Technologie für Streaming gearbeitet, mit der man die Qualität auf dem gleichen Stand, das Datenvolumen aber um bis zu 20 Prozent verringern will.

Die Idee ist es, dass Serien und Filme nicht mehr alleine auf der vor Ort verfügbaren Bandbreite (je besser die Verbindung, je besser die Qualität), sondern auch der Qualität der Serien und Filme selbst beurteilt werden. My Little Pony, was zum größten Teil aus simplen Farben besteht, benötigt zum Beispiel weniger Daten, auch bei 1080p, als zum Beispiel ein Avengers-Film. My Little Pony könnte so zum Beispiel auch bei einer schlechten Verbindung in 1080p gestreamt werden.

Das Thema ist natürlich ein bisschen komplexer, als hier beschrieben, doch das ist die Grundidee. Für mehr Details kann ich euch den Beitrag bei Variety empfehlen.

Netflix wird in Zukunft außerdem vor weiteren Aufgaben stehen. Zum Beispiel 4K, denn immer mehr Personen nutzen Fernseher mit dem Standard. Hier arbeitet man aber ja schon mit anderen Unternehmen an einer Lösung. Ich hätte da übrigens ebenfalls eine gute Übergangslösung: Serien und Filme offline Speichern. So kann man bei einer schlechten Internetverbindung die neue Folge seiner Serie daheim im schnellen WLAN speichern. Doch das ist ja für Netflix-Nutzer zu komplex.

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