Neuer Name für Musical.ly: Mitsing-App verschmilzt mit Tik Tok

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Noch nicht einmal ein Jahr ist es her, da wurde die vor allem bei Teenagern beliebte Mitsing-App Musical.ly an das chinesische Unternehmen Bytedance verkauft. Dieses hat nun eine große Veränderung beschlossen: Musical.ly wird mit dem asiatischen Pendant Tik Tok verschmolzen und übernimmt auch in Deutschland dessen Namen.

Mit über 200 Millionen registrierten Nutzern zählt Musical.ly zu den größten sozialen Netzwerken, dabei haben viele Erwachsene noch gar nichts oder nur wenig darüber gehört. Einst als reine Lipsync-App gestartet, bei der Nutzer kurze Clips hochladen konnten, in denen sie zu bekannten Chart-Hits tanzten oder schlicht die Lippen bewegten, ging das Projekt durch die Decke.

Im November 2017 erwarb das chinesische Unternehmen Bytedance die App für angeblich über 800 Millionen US-Dollar und baute die Funktionalität nach und nach aus. Videos können heutzutage bis zu 5 Minuten lang sein und neben den Musik-Videos existieren nun auch noch 19 weitere Kategorien wie beispielsweise Beauty, Reise und Sport.

Doch obwohl Musical.ly auch unter chinesischer Führung gerade beim jungen Publikum weiterhin sehr beliebt war, hat sich Bytedance nun dazu entschieden, die App mit dem eigenen asiatischen Pendant Tik Tok zu verschmelzen. Musical.ly-Nutzer müssen daher nun zu Tik Tok umziehen, können allerdings ihre Accounts und alles weitere behalten. Dennoch ist das Echo auf diese Entscheidung natürlich gemischt: Obwohl sich beide Plattformen sehr ähnlich sind, ist nicht alles gleich, sodass einige Funktionen vermisst werden.

Tik Tok soll sicherer werden

Zukünftig möchte Bytedance Tik Tok dann vor allem im Bereich des Jugendschutzes aufrüsten. Die meist sehr jungen Nutzer der App sollen besser vor womöglich dort aktiven Pädophilen geschützt und zu diesem Zweck unter anderem ein neues Safety Center eingerichtet werden.

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Durch die Vereinigung kann Bytedance nun über 200 Millionen aktive Tik Tok-Nutzer vorweisen, was definitiv eine Menge ist. Persönlich würde es mich allerdings wundern, wenn durch das Rebranding nicht wenige ehemalige Musical.ly-Nutzer verloren gehen.

Quelle: FAZ

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