Nintendo Switch: Browser, Joy Con-Probleme, Kritikpunkt und mehr

Das erste Switch-Wochenende ist vorbei und ich haben in diesem Beitrag ein paar Meldungen der letzten Wochen für euch gebündelt aufgeschrieben.

Den Anfang machen jedoch ein paar Worte zum neuen Zelda. Es ist schon jetzt eines der am besten bewerteten (Zelda-)Spieler aller Zeiten. Ich habe am Wochenende ebenfalls Stunden mit dem Spiel verbracht und mich nach den ersten Eindrücken man intensiv in die Welt von Hyrule begeben. Es ist wirklich großartig.

Ich war gespannt, ob es wirklich so gut ist, dass man sich diese Konsole schon jetzt wegen einem Spiel kaufen sollte. Die Antwort ist ja. Ich finde schon. Zelda ist wirklich ein Spiel, welches vor allem Zelda-Fans begeistern wird. Nicht jeden, sowas ist am Ende immer subjektiv, aber es ist wirklich ein extrem gutes Spiel.

Also, das restliche Lineup finde ich weiterhin schwach. Vor allem von 1-2-Switch würde ich mittlerweile fast komplett abraten. Je öfter ich mir das Spiel anschaue, desto mehr festigt sich meine Meinung: Das Spiel sollte im Lieferumfang enthalten sein. Ich würde es nicht Kaufen. Zelda ist hingegen ein Switch-Pflichtspiel.

Funfact: Fans haben die Zeichen im Spiel mittlerweile übersetzt. Falls ihr euch für den Klick auf diesen Artikel entscheidet, könnte es jedoch leichte Spoiler geben.

Nintendo Switch-App für Alterskontrolle

Seit letzter Woche findet ihr übrigens die offizielle App für die Alterskontrolle im App Store und Play Store. Sie ist selbstverständlich kostenlos. Was die App kann wird im Video erklärt, welches ich unter den Links zur Android- und iOS-App eingebunden habe. Da ich keine Kinder habe, für mich eher uninteressant.

Nintendo Switch hat einen Browser

Die Nintendo Switch hat übrigens einen versteckten Browser. Also nicht komplett versteckt, aber er ist eigentlich nicht zum Surfen gedacht. Nintendo hat ihn zum Einloggen bei öffentlichen Hotspots eingebaut. Ich schätze aber, dass bis zum Ende des Jahres auch ein simpler Browser via System-Update nachgereicht wird.

Im Vorfeld gab es übrigens Berichte zu Problemen mit den Joy Cons. Konnte ich bisher nicht feststellen, aber Nintendo hat trotzdem eine Hilfeseite online gestellt und gibt dort Tipps. Die Switch sollte zum Beispiel nicht hinter dem TV und auch von kabellosen Lautsprechern weit genug entfernt sein.

Funfact: Die farbigen Joy Cons, die mit der Switch mitgeliefert werden, haben eine andere Farbkombination, als die Joy Cons, die als Zubehör verkauft werden. Kauft man sich die farbigen Joy Cons extra, dann ist der linke Joy Con Rot und der rechte ist Blau. Bei den Joy Cons vom Switch-Paket ist sind die Farben vertauscht.

Versteckte Nachricht im Switch Pro Controller

Nintendo ist übrigens sehr wählerisch, wenn es um die Auswahl der Spiele geht, die im eShop landen werden. Trotzdem hält man weiterhin daran fest, dass die Switch jede Woche mindestens ein neues (Indie-)Spiel bekommen wird. Nintendo möchte, im Gegensatz zu Wii U, mehr aus Qualität statt Quantität der Spiele achten.

Für alle Käufer des Pro Controllers hat man übrigens noch eine versteckte Nachricht im rechten Stick versteckt. Dort findet man den Hinweis „thx2 allgamefans!“. Ein nettes Easter Egg. Der Nintendo Switch Pro Controller kostet übrigens 70 Euro und ist aktuell bei Amazon auf Lager. Eine Kaufempfehlung für die Switch.

Nintendo Switch nicht bekleben

Keine Kaufempfehlung gibt es für Sticker/Skins, wie sie zum Beispiel von Dbrand angeboten werden. Dort hat man nach weitere Test nämlich herausgefunden, dass das Material der Switch nach dem Entfernen der Skins nicht mehr so gut aussieht. Falls ihr euch dafür entscheidet, dann gibt es keinen Weg zurück.

Es gab kurz vor dem Marktstart übrigens Meldungen, dass die Spiele für die Switch seltsam schmecken würden. Mittlerweile hat Nintendo offiziell bestätigt, dass man eine Schicht Denatoniumbenzoat auf die Spiele gepackt hat. Sie sollen besonders bitter schmecken, damit kleine Kinder sie nicht versehentlich essen.

Zweiter Nintendo Switch-Kritikpunkt

Mein Eindruck der Nintendo Switch wird immer besser. Es ist eine wirklich tolle Konsole und das Konzept diese portable zu machen funktioniert super. Ich hatte jedoch einen Kritikpunkt zum Start (fehlende Option für Bluetooth-Kopfhörer) und habe mittlerweile einen zweiten Kritikpunkt gefunden.

Speicherstände werden lokal auf der Konsole gespeichert. Man kann die Daten weder online speichern, noch auf die Speicherkarte mitnehmen. Eine Backup-Möglichkeit (über den PC oder sowas) gibt es auch nicht. Das ist eigentlich ein extrem großer Kritikpunkt, denn eine Lösung wäre verdammt simpel.

Stellt euch vor, ihr habt euch die Switch gekauft und jetzt 40-50 Stunden mit Zelda verbracht. Auf einmal gibt es einen Defekt. Vielleicht nicht mal eure Schuld und ihr bekommt ein Austauschgerät. Zack, alle eure Daten sind weg und ihr dürft wieder von vorne anfangen. Wird sich das ändern? Laut Nintendo „vielleicht“.

Ich bin mir sicher, dass Nintendo das Problem angehen wird. Man sollte sich aber beeilen. Eine Backup-Funktion für Speicherstände ist Pflicht für eine Konsole finde ich. Optimal wäre eine Online-Lösung (gekoppelt an den Online-Dienst, der ab Herbst kostenpflichtig wird), Pflicht wäre das Speichern auf der Speicherkarte.

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