NIU KQI3 Sport E-Scooter im Test

Niu Kqi3 Sport E Scooter Header

Seit Ende 2021 bin ich ohne ein eigenes Auto unterwegs, da sich derzeit keine zwei Autos in der Stadt lohnen, mein Auto durch die ganzen Testwagen sowieso nur noch herumstand und ich in absehbarer Zeit elektrisch unterwegs sein möchte.

Doch das ist ein anderes Thema, so komplett ohne Auto, so ehrlich will ich sein, ist nicht ganz leicht für mich. In der Stadt kann man viele Dinge so erledigen, aber ich wollte ein neues Fortbewegungsmittel, was die Sache doch etwas erleichtert.

So kam mir die Idee, dass das ein E-Scooter wird und als NIU mir schrieb und mir den KQI3 Sport anbot, habe ich zugesagt. Denn, direkt der Hinweis: Ich darf den E-Scooter nach dem Test behalten. Meine Meinung wird aber immer ehrlich sein.

NIU KQI3 Sport: Fazit als Video

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NIU KQI3 Sport: Test im Alltag

Beim Sport-Modell sprechen wir im Vergleich zum Pro-Modell über 18,4 kg (statt 20,3 kg), was daran liegt, dass der Akku etwas kleiner ist und die Reichweite bei 40 statt 50 km liegt. Und im Alltag? Hängt von eurem Gewicht, der Umgebung und mehr ab. Mit etwas weniger als 100 kg würde ich über 20 bis 30 km sprechen.

Ich bewege mich an der Grenze des maximalen Fahrergewichts und da merkt man auch, dass die 300 Watt nicht unbedingt das „Sport“ im Namen rechtfertigen. Bei der Sport-Version habe ich beim Start doch ein bisschen mehr Power erwartet.

Niu Kqi3 Sport E Scooter Front

Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 20 km/h, aber dafür kann NIU nichts, das ist die Regelung in Deutschland. Im Ausland sind es meistens 25 km/h, also wundert euch nicht, wenn hier und da damit geworben wird, die kann man nicht fahren. Und es gibt auch keine Option in der App o.ä., um die 25 km/h dennoch zu aktivieren.

Der NIU KQI3 Sport fährt sich aber dank relativ großen Luftreifen sehr angenehm und auch eine gepflasterte Strecke kann man mal machen. Die Stange lässt sich herunterklappen, damit man den E-Scooter auch tragen und transportieren kann.

Niu Kqi3 Sport E Scooter Gefaltet

Ich kann euch aber auch sagen, dass man 18 kg nicht einfach so im Alltag tragen will, da gibt es leichtere E-Scooter (oft mit kleinerem Akku). Die Verarbeitung ist super, da gibt es keinen Kritikpunkt, und ich mag auch die größere Farbauswahl.

Auf dem Display im Lenker werden euch Dinge wie Akkustand, Fahrmodus und Reichweite angezeigt, es gibt eine Klingel und die Bremse. Der KQI3 Sport benötigt übrigens etwa 5 Stunden, wenn man den 365 Wh Akku komplett aufladen möchte.

Niu Kqi3 Sport E Scooter Display

Vorne und hinten gibt es eine feste Beleuchtung und ihr bekommt auch eine App, die über Bluetooth mit dem NIU KQI3 Sport verbunden wird. Hier könnt ihr dann schauen, wie viel ihr gefahren seid, Modi einstellen, Updates machen und den E-Scooter auf Wunsch sperren (nutzt aber dennoch immer noch ein extra Schloss).

Niu Kqi3 Sport E Scooter App

Die Höhe des Lenkers kann nicht verändert werden, es gibt eine IP54-Zertifizierung und beim Bremsen kann man auch die Rekuperation nutzen. Die UVP liegt bei 699 Euro und ihr könnt den NIU KQI3 Sport direkt bei Amazon (ist lieferbar) kaufen.

NIU KQI3 Sport: Mein Fazit

Am Ende ist das ein grundsolider E-Scooter, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Ich würde auch nicht die Version mit der höheren Reichweite benötigen, da ich keine längeren Ausflüge mache. Bei mir kommt der E-Scooter im Alltag zum Einsatz.

Niu Kqi3 Sport E Scooter

Beim Zusatz „Sport“ habe ich etwas mehr erwartet, nämlich etwas mehr Power und nicht weniger Power und weniger Leistung, als beim Pro-Modell. Mit 100 kg ist das bei steileren Anstiegen durchaus grenzwertig, das sollte man durchaus wissen.

Doch mein Fazit fällt dennoch positiv aus, denn mir reicht das im Alltag komplett aus und der E-Scooter ist eine Bereicherung für meine Mobilität ohne Auto. Ja, es gibt auch das Fahrrad, aber bei den hohen Temperaturen momentan will ich auch nicht immer verschwitzt ankommen. Und ja, ich bin auch manchmal etwas faul.

Außerdem muss ich sagen, dass mir E-Scooter durchaus Spaß machen.

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Fehler melden8 Kommentare

Bitte bleibe freundlich.

  1. max 💎

    "Seit Ende 2021 bin ich ohne ein eigenes Auto unterwegs" – schon einmal über ein E-Bike nachgedacht? Damit wäre dein Problem ja auch gelöst. Oder wenn du einiges transportieren musst dann wäre ein Lastenfahrrad etwas für dich.

    1. Habe ich, aber preislich sind die oft deutlich teurer (und ich nutze es nicht häufig genug dafür). Und ich wollte eine Option, die ich auch mal mitnehmen kann, da ist ein E-Scooter schneller verstaut.

      Langfristig kommt aber sicher irgendwann auch mal ein E-Bike.

  2. max 💎

    Außerdem: warum werden immer Luftreifen verbaut? Eine Scherbe auf den Bürgersteig und der Reifen ist schon wieder platt.

    1. Nicht immer, es gibt viele Optionen mit Gummi. Scooter-Dienste nutzen die ja. Verstehe auch, dass man das mag, ich wollte es aber lieber bequemer.

  3. Iceman 🍀

    Teste doch mal ein Brompton Electric Faltrad :)

    Leichter, kompakter und schneller :D

    1. max 💎

      Das kostet aber auch mal schnell 3000€

  4. Maik 👋

    Wie sicherst Du ihn beim Abstellen gegen Diebstahl? Der Roller hat ja keinen geschlossenen Rahmenbereich, wo man eine Kette oder ein Bügelschloss durchziehen könnte.

    1. max 💎

      Ich habe mir so ein dickes Stahlseil auf Arbeit gefertigt. Dieses Seil ist dehnbar und somit kann ich den Scooter z.b. an eine Laterne sichern.

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