Nubia: ZTE verkauft maßgeblichen Anteil an Tochterunternehmen

Mit der Marke Nubia war der chinesische Hersteller ZTE bislang sowohl in China als auch in Europa aktiv und hatte mit Christiano Ronaldo ein bekanntes Testimonial an Bord. Die Reduzierung der eigenen Anteile auf 49,9 Prozent deutet nun jedoch darauf hin, dass man kein großes Vertrauen mehr in den Erfolg des Tochterunternehmens besitzt.

Sowohl ZTE als auch Nubia verkauften auf dem deutschen Markt bislang ihre eigenen Smartphones, mit vielen Herstellern konnten sie hinsichtlich der Verkaufszahlen aber nicht mithalten. Als Konsequenz dieses Misserfolgs kann nun der Verkauf von ZTE vollzogene Verkauf von Nubia-Anteilen in Höhe von über 10 Prozent verstanden werden. Nun besitzt der chinesische Hersteller nur noch 49,9 Prozent an seinem einstigen Tochterunternehmen und verliert damit viel Macht über die Ausrichtung des Geschäfts.

Zukunft ungewiss

Wie es mit Nubia weitergehen wird, wird neben ZTE zukünftig beispielsweise der Investor Nanchang Gaoxin New Industry Investment Co. Ltd entscheiden, welcher die Anteile von ZTE erwarb. Vor wenigen Monaten gab Nubia beispielsweise eine Kooperation mit Archos bekannt, die langfristig aber ebenfalls nicht zum großen Erfolg führen dürfte. So verkauft die französische Marke lediglich umgebrandete Nubia-Modelle, die zum Teil von Nubia selbst für weniger Geld in Deutschland angeboten werden.

Mit der sinkenden Unterstützung durch ZTE wird Nubia zeigen müssen, dass man es schafft, auf eigenen Beinen zu stehen. Bislang waren die Smartphones mit einer guten Ausstattung und einem schicken Design auf jeden Fall nicht uninteressant, weshalb ich es schade fände, wenn die Marke irgendwann vom (deutschen) Markt verschwinden würde.

Quelle: ETNet via: Roland Quandt

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