O2 und E-Plus: Bundesnetzagentur prüft die Zuteilung der Mobilfunk-Frequenzen

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Vor nicht mal zwei Wochen gab Telefónica Deutschland bekannt, dass man am Kauf von E-Plus interresiert sei und diesen, sofern das Kartellamt mitspielt, dieser auch beschlossene Sache ist. Warum man diesen Schritt gehen möchte, erklärte man dann einige Tage später. Doch nicht nur das Kartellamt steht noch als große Hürde an, natürlich wird auch die Konkurrenz versuchen dieser Fusion noch einige Steine in den Weg zu werfen. Allen voran die Telekom, die dann plötzlich nicht mehr der größte Anbieter in Deutschland wäre und sich mit dem zweiten Platz begnügen müsste.

Ein Sprecher des Unternehmen äußerte sich schon kritisch, dass es ein „massives Ungleichgewicht bei den Frequenzen oberhalb von 1000 Megahertz“ geben wird. Ich glaube jetzt zwar nicht, dass diese Nachricht überraschend kommt, aber ein Sprecher von E-Plus bestätigte heute der Nachrichtenagentur dpa-AFX den Eingang eines Briefes der Netzagentur. Im Jahr 2000 wurden für knapp 50 Milliarden Euro UMTS-Lizenzen versteigerten, die an die „wettbewerbliche Unabhängigkeit“ der Unternehmen geknüpft sind. In einem Brief an beide Unternehmen, welcher der FAZ exklusiv vorliegt, heißt es, dass die Bundesnetzagentur im äußersten Fall die Verteilung der Frequenzen widerrufen kann. Die beiden Unternehmen sollen die entsprechenden Einzelheiten jetzt möglichst rasch klären. Am besten innerhalb der nächsten zwei Wochen.

quelle faz

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