Oculus Quest: Neues Standalone-VR-Headset vorgestellt

Oculus Quest 1

Oculus hat auf der eigenen Entwicklerkonferenz Connect ein neues Standalone-VR-Headset namens Oculus Quest angekündigt. Die autarke VR-Brille siedelt sich zwischen der günstigen Oculus Go sowie der Oculus Rift an und soll im Frühjahr 2019 erscheinen.

Spaßiges VR-Gaming auch ohne leistungsstarken PC – das soll mit der neuen Oculus Quest möglich sein. Das autarke VR-Headset basiert wie schon die Oculus Go auf einem Mobil-Prozessor, wobei das exakte Modell nicht verraten wurde. Nachgesagt wird ihr jedoch der Snapdragon 835, sodass nicht einmal der aktuellste Qualcomm-SoC an Bord wäre.

Dennoch versprach Mark Zuckerberg während der Präsentation ein Rift-ähnliches Gaming-Erlebnis, das beispielsweise durch die Portierung einiger PC-VR-Klassiker erzielt werden soll. Als Demo ist auf der Connect-Konferenz beispielsweise das beliebte VR-Spiel Supershot VR verfügbar. Zum finalen Launch der Oculus Rift sollen dann mehr als 50 Titel für das VR-Headset verfügbar sein.

Hinsichtlich der Auflösung der beiden Displays bringt die Oculus Quest verglichen mit der Oculus Go keine Verbesserungen mit. Auch hier lösen die LCD-Panels mit 1.600 x 1.440 Pixeln pro Auge auf, was für den alltäglichen Gebrauch aber genug sein sollte.

Oculus Quest 2

Oculus Quest mit 6DoF-Tracking

Spannend ist hingegen, dass Oculus dank der vier verbauten Weitwinkel-Kameras erstmals ein 6DoF-Tracking in einem autarken Headset ermöglicht. Trägt man die Oculus Quest, kann man sich ohne Kabel am Headset frei im Raum bewegen, was direkt ins Spiel übertragen wird. Auch bei den Handbewegungen ist man deutlich freier, da im Gegensatz zur Oculus Go zwei Oculus Touch-Controller zum Einsatz kommen.

Sollte die Oculus Quest letztendlich wirklich ein Gaming-Erlebnis ermöglichen, das an jenes von Desktop-PCs heranreicht, dürfte sich das VR-Headset durchaus gut verkaufen. Ab Frühjahr 2019 soll die autarke VR-Brille dann voraussichtlich zum Preis von 399 US-Dollar verfügbar sein.

via: Heise

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