OutBank 2: Support wird eingestellt, die Nutzer sollen OutBank DE nutzen

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Vor ein paar Wochen veröffentlichte Tobias Stöger OutBank DE, eine App für mobiles Banking. Diese musste seit dem aber sehr viel Kritik einstecken. Und es wird nicht besser, denn jetzt verärgert man auch noch die Stammnutzer.

OutBank DE sollte im Mai der große Neuanfang für die Banking-Software von Tobias Stöger werden.  Eine schlankere und schnellere App, ein neues Design und ein neues Abo-Modell, damit wollte man bei den Nutzern punkten. Klappt allerdings nicht, denn die App war zum Start nicht nur instabil, die Nutzer ärgerten sich auch über das neue Freemium-Modell. Statt einmaligem Preis gibt es ab sofort einen monatlichen Beitrag.

Das schmeckte nicht jedem, doch da man die App kostenlos runterladen konnte und die erste Woche sowieso gratis war, machten sich viele die Mühe und bewerteten die App mit einem Stern. Tobias Stöger rechnete sicher nicht damit, dass sich alle freuen, doch so eine Reaktion überraschte glaube ich auch ihn. Es folgten kleine Updates, mit denen man versuchte die aktuelle Bewertung der App zu verbessern. Im Schnitt ist die App aber mit 2 Sternen bewertet worden. Auch die aktuelle Version kommt auf gerade mal 3 Sterne. OutBank war mal ein Aushängeschild für App-Design bei iOS.

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Wichtige Funktionen wie die Synchronisation wurden entfernt und wer für OutBank 2 gerade noch 19 Euro gezahlt hatte, schaut blöd in die Wäsche. Noch nicht mal einen Bonus für Nutzer der alten App gab es. Doch alles halb so wild, immerhin wollte man die App ja weiterhin mit Updates versorgen. Pustekuchen, noch im Sommer wird der Support eingestellt. OutBank DE bekommt dann, ganz plötzlich, doch die Option für eine Synchronisation und wer OutBank 2 nutzt, soll bis dahin gefälligst wechseln.

Fehlender Support bei einer Banking-App ist natürlich keine Lösung für die Nutzer, die spätestens dann wechseln werden und sollten. Frage ist nur, ob sie zur neuen Version von OutBank wechseln werden. Wer sich vor dem 30. Juni entscheidet, der bekommt mittlerweile übrigens ein Jahr kostenlos. Allerdings nicht das erste, sondern das zweite Jahr. Man muss also die 9 Euro zahlen. Macht dann 4,50 Euro im Jahr.

Objektiv betrachtet ist das kein schlechtes Angebot. 4,50 Euro für eine gute Banking-App würden viele im Jahr zahlen. Es ist allerdings der Ruf, den sich Tobias Stöger mit dem hin und her so langsam aber sicher versaut. Vielleicht gewinnt man so ein paar zahlende Neukunden, doch Nutzer von OutBank 2 sind (zu Recht?) verärgert darüber.

Dabei wäre es so einfach gewesen. Zusammen mit der neuen App, hätte man Kunden von OutBank 2 ein Jahr schenken können. Diese ärgern sich erst mal nicht und testen die neue Version. Nach einem Jahr haben sie sich daran gewöhnt und nutzen die App im besten Fall weiter. Sie werden zu zahlenden Kunden. Hinzu kommt, dass man so auch keinen Support für die alte App bieten muss, da man die neue auf bestimmte Zeit kostenlos anbietet. Man würde also vielleicht 9 Euro pro Stammnutzer verlieren, doch Kunden, die 19 Euro gezahlt haben nicht verärgern und komplett verlieren.

via ifun

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