Panasonic Toughpad 4K angeschaut

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Panasonic hat auf der IFA 2013 das Toughpad 4K vorgestellt, bei dem es sich um das erste „Tablet“ mit 20 Zoll und einer 4K-Auflösung handelt. Wir waren bei Panasonic vor Ort und haben uns das Gerät auch mal kurz anschauen können. Auf den ersten Blick fällt natürlich sofort das enorm große Display auf, welches mit dieser Auflösung wirklich begeistert und schon verdammt gut aussieht. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was man denn mit einem solchen Tablet will und für wen ein solches Gerät eigentlich gedacht ist. Ich konnte diesbezüglich mit dem Marketing-Manager Jan Urban sprechen, der uns in einem Video das Toughpad auch kurz vorstellt.

Ein Tablet wie das Toughpad richtet sich natürlich nicht unbedingt an den normalen Nutzer von Tablets, Panasonic möchte mit diesem Gerät vielmehr kleinere und größere Unternehmen ansprechen, die das Tablet zum Beispiel bei Präsentationen einsetzen können. Mit einem Preis von über 5000 Euro (inkl. Mwst) ist wohl auch klar, dass sich niemand ein solches Tablet für die Couch holen wird, dafür ist es auch viel zu groß und die Akkulaufzeit viel zu kurz. Im Hinblick auf das Anwendungsgebiet ist das Gerät aber durchaus spannend, denn zum Beispiel in einem Autohaus kann ich mir ganz gut vorstellen, dass man dieses als Informationsquelle nutzen wird.

Ob das Toughpad 4K allerdings auch kleinere Unternehmen anspricht, wird sich noch zeigen, denn nicht nur die 5400 Euro sind eine Hürde, so ein Gerät ergibt auch nur Sinn, wenn man auch eine entsprechende Anwendung parat hat. Die Entwicklung kostet dann nämlich auch noch mal Geld. Für mich persönlich war es mehr eine imposante Technik-Demo, an welchem Punkt wir mittlerweile angekommen sind.

Auch wenn es noch nicht ganz flüssig läuft und die Akkulaufzeit eher schwach ist, so muss man auch sagen, dass ein Display mit 20 Zoll und einer 4K-Auflösung einfach eine geile Sache ist. Auch wenn ich das Toughpad 4K eigentlich nicht unbedingt als Tablet einordne. Mal schauen, ob Panasonic mit diesem Gerät auch Kunden ansprechen kann. Uns teilte man jedenfalls mit, dass es durchaus eine Nachfrage gibt.

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