Periscope bekommt ein Moderationstool

Periscope sagt Trollen den Kampf an – mit einer Echtzeit-Moderation der Kommentare durch die Community selbst.

Twitters Live-Streaming-Dienst Periscope geht im Kampf gegen Trolle relativ ungewöhnliche Wege. Mit dem aktuellen Update rollt man ein Moderationstool aus, mit der sich die Community selbst regulieren soll. Man legt dabei vor allem auch wert auf Transparenz.

Funktionieren wird das Ganze sozusagen in Echtzeit. Die Teilnehmer eines Streams bekommen die Möglichkeit einen offensichtlichen Spam-Kommentar zu melden. Daraufhin wird per Zufallsprinzip eine Gruppe von Zuschauern ausgewählt, die entscheiden kann ob der Kommentar wirklich Spam ist oder nicht. Die Ergebnisse sind für diese Gruppe sichtbar. Entscheidet sich die Mehrheit gegen einen Kommentar, wird demjenigen der diesen tätigte temporär der Chat deaktiviert. Weitere Verstöße haben zur Folge, dass der Kommentierende den restlichen Broadcast über nicht mehr kommentieren kann.

Das ganze gestaltet sich freiwillig. Das bedeutet, der Streamende kann die Moderation seines Broadcast deaktivieren, und jeder kann in seinen Einstellungen die Teilnahme an der Moderation auf der anderen Seite von vornherein ausschließen. Das Ganze läuft zusätzlich zu den bisherigen Anstrengungen gegen Missbrauch.

This system works in tandem with other tools that we have in place for our community. You can still report ongoing harassment or abuse, block and remove people from your broadcasts, and restrict comments to people you know.

Zum jetzigen Zeitpunkt war das Update noch nicht verfügbar, wird aber zeitnah ausgerollt. Periscope ist kostenlos im Play Store und im App Store erhältlich.

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