Quartalszahlen: Telefónica Deutschland mit Verlust

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Telefónica Deutschland hat heute die vorläufigen Kennzahlen für Januar bis März 2016 bekannt gegeben. Das erste Quartal lief demnach nicht sonderlich gut.

Das Betriebsergebnis konnte im ersten Quartal zwar gesteigert werden, das war es dann aber auch schon mit guten Nachrichten, denn unterm Strich stand ein Minus in der Bilanz. Die milliardenschwere E-Plus-Übernahme macht dem Konzern nämlich weiterhin zu schaffen. Der Konzernumsatz sank um 2 Prozent auf 1,86 Milliarden Euro und das Betriebsergebnis stieg um 6 Prozent auf 401 Millionen Euro. Am Ende belief sich der Quartalsverlust dennoch auf 170 Millionen Euro.

Auch musste man einen Kundenverlust von 55.000 Kunden ausweisen, sodass man nun auf ca. 43 Millionen Mobilfunkanschlüsse schauen kann. Ein Grund dafür ist allerdings auch die Ausbuchung vieler inaktiver Prepaid-SIM-Karten. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 235.000 auf 23,74 Millionen und die Zahl der Vertragskunden stieg um 181.000 auf 19,26 Millionen an.

Im Bereich der Smartphone-Nutzer konnte man um 1,2 Prozentpunkte zulegen, sodass diese nun einen Anteil von 55,4 Prozent ausmachen. Die Zahl der LTE-Nutzer wuchs auf 8,7 Millionen, das sind über 800.000 LTE-Nutzer mehr, als noch im vorherigen Quartal. Der mobile Datenkonsum von O2-Vertragskunden mit LTE stieg im Jahresvergleich um 50 Prozent auf 1,2 Gigabyte pro Monat an.

Die Zahl der Festnetzanschlüsse lag Ende März bei 5,2 Millionen. Damit verzeichnete das DSL-Festnetzgeschäft mit Privatkunden erstmals seit Mitte 2011 einen leichten Zuwachs (plus 3.000 Anschlüsse) gegenüber dem Vorquartal.

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