Samsung Galaxy S5: Ausgepackt und erstes Fazit

Samsung Galaxy S5 Header

Ab 11. April wird das Samsung Galaxy S5 in Deutschland erhältlich sein und dementsprechend groß ist aktuell das Interesse. Wir haben uns das neue Flaggschiff mal angeschaut und liefern euch einen ersten Eindruck davon.

Das Galaxy S5 ist mit einem 5,1 Zoll großen Super-Amoled-Display ausgestattet, das mit 1920 x 1080 Pixel auflöst, besitzt einen 2,5 GHz starken Quad-Core-Prozessor, und zwar den Snapdragon 801 von Qualcomm, 2 GB Arbeitsspeicher, 16 oder 32 GB interner Speicher inklusive einem microsSD-Slot, eine Kamera mit 16 Megapixel auf der Rückseite, eine mit 2 auf der Frontseite, USB 3.0, ist IP67 zertifiziert und somit wasser- und staubdicht und kommt in Schwarz, Weiß, Blau und Gold auf den Markt.

Auf der Rückseite des S5 gibt es einen Sensor, mit dem man den Puls messen kann und auf der Frontseite gibt es einen Fingerabdrucksensor. Dieser ist im Home-Button untergebracht. Das Gerät ist 145 Gramm schwer, 142 x 72,5 x 8,1 Millimeter groß und der 2800 mAh starke Akku sollte ausreichen, dass ihr damit auch über den Tag kommt. Noch mehr Informationen gibt es auf der Produktseite von Samsung.

Samsung Galaxy S5 Front

Der erste Eindruck des Samsung Galaxy S5 war für mich deutlich positiver, als ich das gedacht habe. Auf den Pressebildern sieht das Gerät deutlich schlechter, als in natura aus. Vor allem die Rückseite macht in der Hand einen guten Eindruck. Für mich bleibt das alte Samsung-Problem: Sieht erst mal hochwertig aus, fühlt sich dann aber in der Hand nach Plastik an. Das gilt vor allem für den silbernen Rand des Gerätes.

Das soll nicht heißen, dass das Galaxy S5 nicht gut verarbeitet ist, das ist es, es hält ja immerhin auch Wasser aus, es ist aber eben unschön, wenn man versucht eine eher hochwertige Optik zu erzielen, das Gerät dann aber am Ende komplett aus Plastik ist.

Hier muss man vor allem auch sehen, dass es die Konkurrenz bei HTC besser macht. Am Ende bleibt es aber wie immer eine Frage der persönlichen Vorliebe. Beide Geräte haben ihre Vorteile, beim Design und der Haptik spielt HTC diese meiner Meinung nach aus. Der allererste Eindruck vom Galaxy S5 war aber besser, als ich das erwartet habe, vor allem das brillante Amoled-Display macht direkt einen guten Eindruck.

Samsung Galaxy S5 Back

Unter der Haube hat sich natürlich auch einiges geändert, aber am Ende des Tages ist für mich kein großer Unterschied bei den aktuellen Androiden zu sehen. Selbst die Generationen vom letzten Jahr laufen, mit Android 4.4.2 KitKat, genauso flüssig, wie die aktuellen Geräte. Etwas spannender wird es da meiner Meinung nach schon bei den anderen Extras, die Samsung erstmals im Galaxy S5 verbaut hat.

Der Pulsmesser ist ein nettes Extra, die Tatsache, dass es wasser- und staubdicht ist, gefällt mir, nur der Fingerabdrucksensor ist überflüssig. Ich nutze aktuell ein Apple iPhone 5s und da muss der Vergleich einfach kommen. Das S5 kann hier noch nicht mal im Ansatz mithalten. Der Sensor ist einfach zu ungenau und zu langsam. Beim ersten Wischen hat das Entsperren im Test quasi nie funktioniert. Das geht so nicht.

Doch der Bereich Fitness ist spannend und interessiert mich auch privat, hier kann das S5 punkten. Vor allem in Kombination mit dem Gear Fit, welches wir ebenfalls für einen Test erhalten und schon im Einsatz haben. Ein Unboxing und Eindruck dazu ist ebenfalls für heute geplant. Auf die Software möchte ich an dieser Stelle noch nicht so sehr eingehen, dazu benötige ich erst mal ein paar Tage mit dem Galaxy S5 selbst.

Ein erstes Fazit

Das Design des Samsung Galaxy S5 gefällt mir im Alltag besser, als ich das gedacht habe und die Extras, wie Pulsmesser, sind interessant. Das Design muss sich zwar dem One von HTC geschlagen geben, aber das heißt nicht, dass es direkt raus ist. Vor allem das Display ist ein echtes Highlight. Und hinzu kommt, dass das Design aus Plastik dafür sorgt, dass das Gerät nicht ganz so schwer wie Konkurrenzmodelle ist.

Das Samsung Galaxy S5 ist typische Evolution. Schneller, besseres Display, ein paar Extras mehr und es hält länger durch. Es fehlt ein Knaller, aber den braucht Samsung glaube ich gar nicht. Es gibt nur einen Punkt, der mich immer noch stört und bei dem ich hoffe, dass Samsung hier in Zukunft seine Strategie ändert: Beim Design und der Materialwahl. Hier gibt es noch viel Luft nach oben. Für ein endgültiges Fazit ist es aber natürlich noch zu früh.

Solltet ihr Fragen zum S5 haben, dann hinterlasst uns doch einen Kommentar unter diesem Beitrag und ich werde versuchen diese zu beantworten.

[polar 161194]

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