Samsung Galaxy S8: „Screen-to-Body-Ratio“ wohl bei 90 Prozent

Das Samsung Galaxy S6 Edge

Das Samsung Galaxy S8 könnte ein Display spendiert bekommen, welches angeblich 90 Prozent der Frontseite des Gerätes einnehmen wird.

Was ist die „Screen-to-Body-Ratio“? So nennt man im Englischen das Verhältnis vom Display zum Rahmen. Einfach ausgedrückt bedeutet das, dass die Prozentangabe aussagt, wie viel Prozent von der Frontseite eines Smartphones aus Display und wie viel aus Rahmen bestehen. 100 Prozent würden bedeuten: Nur Display.

Samsung hat das Verhältnis in den letzten Jahren optimiert. Beim Galaxy S7 Edge bestehen knapp 75 Prozent der Frontseite aus Display. Beim Galaxy S8 könnte man noch einen Schritt weiter gehen. Samsung möchte nächstes Jahr ein Gerät mit 90 Prozent auf den Markt bringen. Das könnte das besagte Galaxy S8 sein.

Galaxy S7 Prototyp ohne Home-Button

Park Won-sang, ein Ingenieur bei Samsung, präsentierte letzte Woche ein Galaxy S7 Edge auf einem Event namens iMiD 2016. Es handelte sich dabei jedoch um kein normales S7 Edge, sondern um ein Gerät ohne Home-Button. Laut Samsung kann man alle Sensoren, auch den Fingerabdrucksensor, unter dem Display verbauen.

Es handelte sich dabei natürlich nur um ein Konzept, doch aktuell steht im Raum, dass der Home-Button beim Galaxy S8 verschwinden wird. Gut möglich, dass man also nicht nur ein Konzept für das Galaxy S7, sondern das Galaxy S8 gezeigt hat. Smartphones mit extrem kleinem Rand sind momentan jedenfalls im Trend.

VR-Headset mit flexiblem OLED-Display

Die Frontseite beim Mi Mix von Xiaomi besteht übrigens zu über 90 Prozent aus Display. Auf lange Sicht könnte der Trend bei Samsung tatsächlich in Richtung 99 Prozent Display gehen. Eine Vision, die aber vermutlich noch ein paar Jahre in der Zukunft liegt. Displayränder werden allerdings auf lange Sicht verschwinden.

Randnotiz: Samsung soll auf dem Event außerdem auch verraten haben, dass man an einem VR-Gerät mit einem OLED-Display arbeitet, welches sich biegen und somit an den Kopf des Nutzer anpassen lässt. Die Person wollte jedoch nicht namentlich genannt werden. Weitere Details wurden außerdem nicht verraten.

Quelle The Investor (via Pocketnow)

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