Samsung Gear Live soll künftig weitere Anpassungen bekommen

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Vor wenigen Tagen erst wurde die Samsung Gear Live auf der Google I/O angekündigt. Informationen gab es wenige, nun aber erfahren wir einige Details zu Samsungs Plänen.

Samsung möchte, wenig überraschend, die Software der eigenen Smartwatch-Angebote personalisieren und so eigene Apps und Dienste möglichst auf Systemebene integrieren. Das aber ist aktuell wohl seitens Google (noch?) nicht möglich. Das User-Interface soll bestehen und die Nutzererfahrung mit Android Wear möglichst unangetastet bleiben – so jedenfalls die aktuellen Spielregeln von Google.

Samsung beugt sich dem aktuell, plant für die Zukunft aber, eigene Dienste, wie z.B. S Health, ChatON und Co. auf den Geräten vorinstalliert anzubieten – das jedenfalls geht aus einem Gespräch von CNET mit Christopher Belter, führende Marketing-Kraft bei Samsung Mobile US, hervor. Zum jetzigen Zeitpunkt wird es aber erstmal bei zwei Anpassungen bleiben, die Samsung den Nutzern zur optionalen Nutzung mit auf den Weg gibt: Das wären im Detail eine eigene Stoppuhr-App neben der von Google sowie fünf weitere Watchfaces, mit denen insgesamt 12 Watchfaces auf der Gear Live verfügbar sein werden.

Wie gesagt: In Zukunft will Samsung deutlich mehr Spielraum bei den Anpassungsmöglichkeiten haben, um eigene Dienste und Angebote fest zu integrieren. Der integrierte Pulsmesser soll dann z.B. auch nicht nur zur Betrachtung erhobener Live-Daten genutzt werden können. Ob und wann das der Fall sein wird, kann aber auch Belter nicht vorhersagen. Wie steht ihr in dieser Frage? Würdet ihr euch über weitere Samsung-Anpassungen freuen oder soll es doch lieber beim Android-Wear-Standard bleiben?

I don’t know what the time frame is, but I guess it would be our goal to build, like we do on our phones, some of our own services for the Wear environment.

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