9-Euro-Ticket: Bayern will Nachfolgelösung nicht zahlen

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Es gibt Pläne für den 9-Euro-Ticket-Nachfolger. Doch das erste Bundesland stellt sich bereits quer. 

Der Bund will demnach 1,5 Milliarden Euro für eine „günstige und bundesweit gültige Nachfolge für das 9-Euro-Ticket“ bereitstellen. Die Länder müssten sich mit einer ähnlich gelagerten Summe beteiligen, sodass realistischerweise ein Ticket zu Preisen zwischen 49 und 69 Euro dabei herauskommt.

Doch Bayern passt das nicht. Dies äußerte ein Sprecher des bayerischen Verkehrsministeriums am Montag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. So heißt es:

Wenn der Bund das haben will, muss der Bund das finanzieren. An dieser Haltung hat sich nichts geändert.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) ist der Meinung, die Entlastungen müsste „ausschließlich der Bund“ tragen. Obendrein solle der Bund zunächst einmal 3,15 Milliarden Euro zusagen, die von der Verkehrsministerkonferenz als Entlastung für die hohen Energiepreise gefordert werden.

Markus Söder hatte übrigens noch Mitte Juli dieses Jahres ein „365-Euro-Jahresticket“ gefordert.

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Bitte bleibe freundlich.

  1. Stfan 🍀

    Da Lobe ich mir doch mein Bayern mit der CDU. Es ist nicht die Aufgabe der Allgemeinheit Spaßfahrten zu finanzieren. Weiter die pendlerpauschale erhöhen ist der richtige Weg.🙃

    1. Athlonet 🍀

      In Bayern gibt es keine CDU ;-)

      1. Stfan 🍀

        Der Punkt geht eindeutig an dich 😅

    2. Ronald 🪴

      Hört, hört!
      Natürlich ist es Aufgabe der Allgemeinheit Dienstwagen aus München und Ingolstadt zu finanzieren.

    3. Hendrik 👋

      Dann nutz doch bitte zukünftig Straßen auch nur noch aus dienstlichen Gründen. Für private Spaßfahrten kannst du den Heißluftballon nehmen.

    4. eelay 🍀

      Ich sehe es auch nicht als Aufgabe der Allgemeinheit, Fahrten zur Arbeit einzelner zu subventionieren. Und psst, man kann auch mit den Öffentlichen zur Arbeit fahren 😉
      Günstiger Nahverkehr ist der richtige Weg. Auch Spaßfahrten verursachen CO2. Mit günstigem Nahverkehr kann man sowohl Fahrten zur Arbeit als auch am Wochenende klimaverträglicher gestalten.

      1. Warpig 🪴

        Jo, ÖPNV, da geht mir pro Tag 3 Stunden Lebenszeit flöten, wenn zur Arbeit fahre, finde ich eine sehr gute Idee.

        Da genehmige ich mir doch lieber mein Auto und die subventionierten Straßen, auf denen auch Feuerwehr und Rettungsdienst fährt, damit sie leben retten können.

        1. elknipso 🎖

          Sehe ich ebenfalls so.
          Solange der ÖPNV derart löchrig, oft faktisch unbrauchbar, ausgebaut ist ergibt das keinen Sinn.

          Die massive Verschwendung von knapper Freizeit kommt noch in vielen Fällen dazu.

  2. Jonas 👋

    Das 365€ Ticket steht auch im Koalitionsvertrag von CSU und FW in Bayern und war Wahlversprechen der CSU. Gekommen ist natürlich nichts.

  3. Felix 🏆

    Kein Problem. Machen wir einfach ein günstiges Ticket, dass überall in Deutschland gilt mit Ausnahme von Bayern. Problem gelöst. Es ist ein Unding, immer nur vom Bund zu fordern, das ganze System kommt so in Schieflage da sich der Bund immer mehr verschulden muss, während die Länder vergleichsweise gut dastehen. Die sollen gefälligst ihren Anteil dazu beitragen.

    1. Markus 🪴

      Zu einem muss man Mal klar sagen, das so bald einer aus der Regierung auf Reisen geht, immer einen FETTEn Geldkoffer dabei hat… Deutschland gehört zu den Ländern auf der Welt die das Geld einfach so raus haut für andere Länder, komischer weise kommt nie was zurück…

      Es wird Zeit das der Bund das Geld für sein eigenes Volk vernünftig und nützlich verwendet, dann wäre uns allen erst Mal geholfen.

      Ich mochte Trump zwar nicht aber sein "American first" könnten wir selbst Mal anwenden und NEIN wir sind schon lange nicht mehr ein Reiches Volk.

    2. elknipso 🎖

      Ich habe gerade von Bayern nichts anderes erwartet….

  4. MadKiefer 🏅

    Bayern? Nein. Söder. Der große Teil der Bevölkerung würde es sehr begrüßen.
    Die Super-cSU und ihre Lobbypartner natürlich nicht.

  5. Christian ☀️

    Deswegen bin ich der Meinung, dass dieses subventionierte Ticket mit 69 € im Monat zu günstig ist. Bei 129 € im Monat wäre die Quersubventionssumme geringer und trotzdem für die Allermeisten händelbar. Wenn das Geld für Einzelpersonenen nicht reicht, muss es für Einzelpersonenen, nachweisbar und unbürokratisch einen Zuschuss geben, ja dafür ist Deutschland ja bekannt. 🙄

    Aber was sind um die 130 Euro im Vergleich, die der Bürger trägt, im Gegensatz zu den Unterhaltskosten einen privaten PKW (Energie-(Träger)), Versicherungen, Verschleiß)? Die Kosten für ein dienstlich genutztes Privatfahrzeug liegen doch nach meinem Verständnis deutlich höher?

    1. Denis ☀️

      Aber 130€ wären halt auch wieder Quatsch und für einen großen Teil eine unnötige Mehrbelastung.
      Am Ende finanziert man damit zum großen Teil erst recht die Spaßfahrten… nämlich von Rentnern etc.

      Pendler fahren entweder solch große Strecken dass Öffis nicht in Frage kommen, weil keiner will statt 2h/Strecke 4h/Strecke unterwegs sein.
      Oder gar länger wenn es wirklich über mehrere Bundesländer geht.

      Und bei den anderen Pendlern die vllt einen Arbeitsweg um die 50km haben, da sind die Monats/Jobtickets ja günstiger als 130€ (meist so 50-80€ je nach Region)
      Und für jeden der dennoch nicht komplett auf Auto verzichten kann (weil öffi zu schlecht ausgebaut, große Familie und Wocheneinkauf nicht mit öffi zu bewerkstelligen ist etc etc…) ist dieses ticket auch sowas von unattraktiv weil man ja erstmal rein vom Spirit je nach Fahrweise gut 650km oder mehr für die 130€ kommt.

      Tatsächlich halte ich, in Anbetracht der statistischen Lage zu Pendlerstrecken, Anzahl an Pendlern, sowie dem Rest der Bevölkerung (Arbeitnehmende ohne große Pendlerstrecken/Selbstständige/Rentner etc) einen Preis zwischen 30-50€ für den Sweetspot.
      Man erreicht sehr viele Leute mit einem attraktiven Angebot, um die steuerliche Last trotzdem verhältnismäßig gering zu halten.

      Btw: Bundestag wieder auf die vorgesehene Anzahl an Mitglieder reduzieren, noch 1-2 kleine Steuerverschwendungslöcher stopfen und man kann ein bundesweites Gratisticket für alle Bürger ermöglichen 🤷‍♂️

      1. Alfons ☀️

        Ich müsste bei einer Strecke von 30 km 123 EUR zahlen, nichts da von 50-80 EUR lol

        1. Felix 🏆

          Jobticket mit AG Beteiligung? Das würde bei mir bei knapp 85€ liegen für ca 25km Entfernung.

        2. Denis ☀️

          Also ich frage mich wirklich, ob es nicht am Ende bei den Meisten daran scheitert, das entsprechend günstigste Angebot rauszusuchen.
          Klar, wirklich "übersichtlich" ist die Lage im ÖPNV nicht.
          Und einzelne Sonderfälle a la 10km Fahrtweg aber über 3 Bundesländer hinweg fallen da auch raus.
          Aber für die Mehrheit gibt es definitiv Regionale Monatstickets zu Preisen unter 100€.

          Bspw. Berlin: Monatskarte je nach entsprechenden Zonen zwischen 86-107€. Aber das ist Berlin. RIESEN Gebiet und halt auch mit U-Bahn etc…
          Quelle: https://www.bvg.de/de/tickets-und-tarife/alle-tickets/zeitkarten/monatskarte

          Beispiel München: je nach Zonen zwischen 59,10-83,90€.
          Quelle: https://www.mvv-muenchen.de/mvv-und-service/presse/pressemitteilungen/news/detail/news/neue-fahrpreise-im-mvv-zum-fahrplanwechsel-am-12-dezember-2021/index.html

          Beispiel Leipzig: je nach Zonen zwischen 59-100,20€.
          Quelle: https://www.l.de/verkehrsbetriebe/produkte/vielfahrer/

          Also entweder sind die 30km wirklich ein sehr ungünstig gelegener "Einzelfall" oder es gibt ein für dich passenderes Ticket. ;)

          1. Alfons ☀️

            Da ich von den Zonen und allgemeinen Tarifdschungel keine Ahnung habe, Informiere ich mich natürlich an den Stellen dafür und dort kam heraus 123 EUR. Leider gibt's kein jobticket oder beteiligung vom AG

    2. Felix 🏆

      Also bei 130€ braucht man das Ticket gar nicht mehr einführen, das wird kaum einer kaufen. Rohrkrepierer schlechthin. Der ÖPNV muss billiger als ein Auto sein, damit man sich den ÖPNV zusätzlich zum Auto leisten will. Ansonsten lässt man es gleich sein. Denn das Auto kann ich nicht abschaffen, dafür ist der ÖPNV zu schlecht.

  6. Tricki 👋

    Das ist Blockadehaltung aus rein politischen Gründen, s. den Hinweis zu den erwarteten Entlastungen bei den Energiepreisen und weil man der Berliner Ampel politisch schaden will. Im Raum München sind 50€ mit dem ÖPNV in ein paar Tagen verfahren und die Jobtickets sind regional begrenzt.

    1. Denis ☀️

      Also was München angeht, ist so ein Ticket auch wirklich nur sinnvoll wenn es um die 50€ liegt.
      Weil ja schon der (je nach Zonen) bisherige Monatspreis zwischen 59,10-83,90€ liegt ^^

      https://www.mvv-muenchen.de/mvv-und-service/presse/pressemitteilungen/news/detail/news/neue-fahrpreise-im-mvv-zum-fahrplanwechsel-am-12-dezember-2021/index.html

  7. Roberto 🏅

    Es darf maximal 50 Euro kosten. Zudem sollte es nur für Berufstätige erhältlich sein. Rentner und Arbeitslose, die damit nur Spaßfahrten machen würden und den anderen den Platz wegnehmen würden, sollen brav den vollen Preis zahlen.

    1. Ronald 🪴

      Ich hätte nicht gedacht, dass hier bei der Klientel von mobiFlip so ein menschenverachtender Kommentar möglich wäre.

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