• Android Auto: Google muss sich in Italien einer Untersuchung stellen

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    Google muss sich in Italien einer Untersuchung stellen, denn man hat eine App für Android Auto abgelehnt. Die Beschwerde kommt von „Enel X Recharge“ und nun wird die italienische Behörde schauen, ob das Unternehmen seine Macht auf dem Markt ausnutzt. Apple könnte davon auch mit CarPlay betroffen sein.

    Die beiden Unternehmen erlauben nämlich nicht alle Apps auf den Plattformen, bei Google sind zum Beispiel nur Apps für Medien und Nachrichten erlaubt. In diesem Fall ging es um eine App, welche E-Ladestationen im Umkreis anzeigt.

    Auto-Plattformen: Konkurrenz fern halten

    Google argumentierte in einer offiziellen Stellungnahme mit der Sicherheit, aber die starken Einschränkungen bei Android Auto und Apple CarPlay haben noch einen anderen Grund: Weniger Konkurrenz. Apple erlaubte beispielsweise erst Ende 2018 andere Apps (wie Google Maps), die mit der Navigation zu tun hatten.

    Der Ausgang der Untersuchung, die Anfang des Monats eingeleitet wurde und spätestens im Mai 2020 beendet sein soll, ist aber natürlich noch unklar. Das Ergebnis könnte jedoch einen größeren Einfluss auf Android Auto haben, denn sollte man zum Entschluss kommen, dass Google solche Apps zulassen muss, dann werden andere Anbieter und Länder bald folgen.

    Stellt sich nur die Frage, ob Google bei Android Auto schon eine dominante Position besitzt, immerhin ist der Marktanteil hier deutlich geringer als bei Android selbst. Aktuell wird nur der Fall bei Android Auto untersucht, doch das Ergebnis könnte dann auch einen Einfluss auf Apple CarPlay haben.

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