Elektroautos: Grüne wollen ein „Bonus-Malus-System“ für die Förderung

Bmw Ix3 Laden Elektro

In ein paar Tagen sind Bundestagswahlen und momentan ist durchaus noch viel Bewegung in der Sache. Es wäre aber möglich, dass die Grünen bald ein Teil der nächsten Regierung bilden. Da ist es doch interessant, wie die Ziele aussehen.

Cem Özdemir könnte also bald der neue Bundesverkehrsminister für Deutschland sein und da die kommenden Jahre sehr wichtig für die Mobilität sein werden, fand ich das Interview in der Auto Motor Sport interessant – vor allem ein Thema.

Elektroautos: Was ist mit der Förderung?

Es geht natürlich auch um ein Tempolimit, um den Ausbau des Ladenetzes und vieles mehr. Doch was ist eigentlich mit der Förderung für Elektroautos? Die ist im Moment sehr teuer, soll der Topf ewig aufgestockt und verlängert werden?

Hier strebt Cem Özdemir ein „Bonus-Malus-System“ an. Was bedeutet das? Autos, die besonders „viel CO2 raushauen“ (er nennt sie Spritfresser) werden teurer und bekommen zusätzliche Abgaben, die man dann in die Elektroautos steckt.

Bedeutet: Quersubventionierung. Es ergibt aus Sicht von Özdemir keinen Sinn, wenn man die alten Technologien und gleichzeitig die neuen Technologien so wie jetzt fördert, da verbrennt man als Staat zu viel Geld (in beide Richtungen).

Audi Etron Laden Elektro Header

Sehe ich auch so, denn so sehr ich die Förderung der Elektromobilität begrüße, desto schwieriger wird es, wenn sich der Staat nicht parallel von der Förderung alter Technologien trennt. Ein Beispiel, es gibt bei Verbrennern aber noch mehr:

Es ergibt keinen Sinn, wenn der Diesel günstig bleibt, man aber 6.000 Euro pro Elektroauto raushaut und der Strom am Schnelllader am Ende noch zu teuer ist.

Das mag schön für die Autohersteller sein, die mit dieser Strategie mehr Autos an Menschen verkaufen – und das ist am Anfang auch wichtig – aber so eine Strategie sollte man nicht ewig führen. Elektroautos boomen und die Hersteller haben Ziele für den Verbrenner-Ausstieg genannt. Zeit die Förderung etwas anzupassen.

Volkswagen hält Tempolimit bei 130 km/h für unproblematisch

Vw Id3 Logo Header

Volkswagen hält ein Tempolimit von 30 km/h in Wohngebieten und Tempo 50 auf innerstädtischen Durchgangsstraßen für sinnvoll. Auch ein Tempolimit bei 130 km/h sei unproblematisch. VW hält Tempo 30 in Wohngebieten für sinnvoll. „Wir sind mit unserer Strategie auf jedes…10. September 2021 JETZT LESEN →


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Bitte bleibe freundlich.

  1. Thomas sagt:

    Hoffentlich wird auch das Ende der Kohleverstromung, 2038, überdacht.

  2. René H. sagt:

    Mit der staatlichen Kaufprämie für EVs und Plug-in-Hybride zahlt der Käufer ja nicht wirklich weniger. Die Hersteller schlagen die 5000 bzw. 6000 Euro einfach auf den Preis drauf. D.h. es profitieren die Hersteller vom Geld des Steuerzahlers. Nicht wirklich clever von Herrn Altmaier…
    Das sollte also nach und nach abgeschmolzen werden. Um die Menschen weiter zum Umstieg auf EVs zu bewegen braucht es dann noch weitere Anreize und einen massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur (oder auch H2-Tanksäulen).

  3. Sebastian sagt:

    Ich kann euch sagen was so ein Modell bedeuten würde. Diejenigen, die sich jetzt schon kein neues, gefördertes E-Auto leisten können sondern nur die Opferlämmer sind, die die Steuertöpfe für die Förderung füllen, gehen dann auf Gebrauchte um den Malus zu umgehen. Typisch Grüne, nicht zu ende gedacht aber mal wieder die Klappe aufgerissen.

    Die einzig sinnvolle Förderung wäre wirklich mal günstiger Strom, aber da verdient man als Staat momentan zu viel dran und es lohnt eben nicht nur den E-Fahrern sondern allen, also total doof… Lieber das Alte teurer machen und verteufeln und das Neue unfair fördern – wer es sich leisten kann. Lifestyle-Linke finden sowas natürlich toll.

    1. Das Modell ändert sich nicht, das Geld wird nur quersubventioniert. Das ist also das aktuelle System, nur holt sich das Geld nicht vom Steuerzahler, sondern von denen, die weiterhin Spritschlucker fahren wollen.

      Das mit dem günstigeren Strom fordern sie auch, das muss auch der Weg sein, der ist in Deutschland zu teuer. Die aktuelle Regierung subventioniert aber lieber fossile Stoffe.

      1. TC sagt:

        wollen/müssen… der 0815 Verdiener kennt nur Gebrauchte und einen Zweitmarkt für eAutos wirds nie groß geben, weil die Akkus wechseln so teuer wie ein neues wird.

        1. Also a) wird der Gebrauchtmarkt kommen, ist nur noch nicht da, weil der Markt nicht alt ist. Man kann auch schon jetzt gebrauchte Elektroautos kaufen, sie sind nur viel zu teuer im Vergleich zu einem neuen Modell.

          Und b) muss man den Akku nicht wechseln. Ich tausche ja auch keine Bauteile von einem gebrauchten Golf aus, nur weil sie etwas schlechter sind. Dann kommt man mit einem 3 Jahre alten ID.3 halt nur noch 300 statt 350 km weit. Auf dem Gebrauchtmarkt musste man schon immer Abstriche machen und das wird auch in Zukunft so sein.

          PS: 0815-Normalverdiener können sich durchaus ein Auto wie einen Skoda Enyaq, VW ID.3 oder ein Model 3 SR leisten. Das sind teilweise 35.000 Euro mit Förderung und somit exakt der durchschnittliche Kaufpreis bei Neuwagen (2020). Diese Preise sind ja nicht zufällig so gewählt.

          1. Max sagt:

            Wenn du nach 3 Jahren mit einer Reduktion von 15% zufrieden bist die nie wieder hergestellt werden kann, nah Glückwunsch.
            Lass mich Raten, Grünen Wähler in der Großstadt…
            Kommt mal aufs Land und diskutiert mit Leuten die aufs Auto angewiesen sind. Ein E-Auto wird mir auch in den nächsten 20 Jahren nicht ins Haus kommen.

            1. Das sind keine 15 Prozent nach 3 Jahren, wo informierst du dich denn? Und was soll das Klischee? Es gibt mittlerweile genug alte Autos, um gute Daten aus dem Alltag zu haben, Autos sind nicht wie Smartphones.

              PS: Vor allem auf dem Land mit viel Eigentum und Stellplätzen oder Garagen ist das ein großes Thema. In der Innenstadt ist laden deutlich schwieriger.

          2. Denis sagt:

            Und sorry @ Oliver, aber auch hier muss ich dir in einigen Teilen widersprechen.
            Gerade bei einem Vorwissen (#Studium) hätte ich ein wenig mehr Weitsicht erwartet.

            zu a) du sagst es ja selber, gebrauchte E-Modelle sind einfach noch viel zu teuer

            b) natürlich "müsste" man teilweise den Akku wechseln, denn es gibt immer noch genug Menschen, die mit den aktuellen Reichweiten schlecht zurande kommen, wenn diese dann aber nochmal 20-30% schlechter als im Ursprungszustand sind, dann geht es halt einfach nicht!
            Mal davon abgesehen dass die veranschlagten Reichweiten in der Realität auch nicht immer erreicht werden.
            Und bevor jetzt wieder die "hab ich getestet" Keule kommt: selbiges Argument wie bei deinen Handyvergleichen, Stichwort "Subjektivität"!

            Stell dir vor, man fährt zu 90% die selben Strecken, an denen man so halbwegs zurande kommt mit den Reichweiten, aber an 10% der Tage kommen ganz andere Faktoren ins Spiel. Sei es Stau, man muss mit Hänger fahren (btw: Hänger und E-Autos aktuell immer noch schwieriges Thema), etc etc.
            Finden bestimmt auch die Grünen super wenn dann wegen der nächsten dummen Baustelle und irgendwelchen Umleitungen haufen E-Autos am Straßenrand stehen und der ADAC mit mobilen Akkupacks Tagelang ausrücken darf ??

            Und die größte Kritik meinerseits gilt deinem PS: Du weißt was "Durchschnitt" heißt, oder?!
            Als ich diese Woche zur Weiterbildung in Leipzig war fiel mir als Autoliebhaber ganz stark auf, dass es da vermehrt Autos mit Preisen um die 100k+, als auch sehr viele runtergerockte Karren mit nem Wert von unter 3-4k gibt.
            Im Durchschnitt aber sicherlich bei deinen 35k. ?
            Nützt aber den 50% die sich so ein Auto NIEMALS leisten können auch nichts.
            Außerdem geht ein sehr großer Teil der Neuwagenkäufe auf Firmenfahrzeuge und Leasing-Firmen.
            Das verzerrt das Bild auch noch zusätzlich, da gerade dort eher höherpreisige Modelle gekauft werden. Diese sind dann zwar oft auch aufgrund einer gewissen Langstreckentauglichkeit ausgewählt… aber dann muss es eben ein Tesla Modell S oder Mercedes EQS werden. Ach Mist, die liegen aber auch deutlich über den 35k Durchschnitt ?

            Der Einfachkeit halber fange ich jetzt nicht an, dir steuerrechtlich vorzurechnen wieso es sich eben der Durchschnitt NICHT leisten kann. Ich habe eh das Gefühl das wird dich weniger interessieren, solange DU es dir leisten kannst ?‍♂️

            1. Zu

              a) Ja, sie sind noch zu teuer. Ich sage aber auch, dass sich das regelt. Wie immer bei Technik, sie wird mit der Zeit günstiger. Ist ja schon jetzt so, vor ein paar Jahren war die Auswahl deutlich schlechter und teurer. Die meisten Kompaktwagen kommen auch erst gegen 2024. Wer auf sowas wartet, der fährt halt bis dahin einen Verbrenner.

              b) Es wird Autos geben, wo man den Akku wechselt, ja. Aber muss man diese Ausnahmen dann als grundsätzliche Annahme sehen? Die meisten Menschen fahren keine 500+ km am Tag und irgendwann wird man gut überall laden können. Vielen wird es daher reichen, wenn ihr VW ID.3, den sie gebraucht kaufen und der dann vllt. mal um die 15k bis 20k kostet, nur noch 450 statt 550 km Reichweite hat. Ich rede übrigens nicht von allen, wer grundsätzlich NUR den eigenen Vorteil sieht und es nicht einsieht für das Klima auch mit einem Nachteil zu leben, ist sowieso verloren.

              zum PS: Wer sagt denn bitte, dass alle instant jetzt wechseln sollen :D

              Mal ehrlich, du kommst mir mit meinem Studium und hast selbst keine Ahnung von einer Volkswirtschaft, oder? Nur weil eine Neuerung da ist, die besser ist, springen doch nicht gleich alle drauf an? Es geht immer bei den wohlhabenderen Menschen los und dann nach „unten“. Meinst du damals gab es direkt Autos für alle Menschen? Wahrscheinlich schon.

              1. Denis sagt:

                a) aber gerade hier ist doch eher das Problem, dass es bis dahin die Menschen hart trifft, die es eh schon schwer haben. Das ist auch ein für mich schwieriges Thema was die Politik mehr betrachten sollte.
                Die gesamten Maßnahmen die in irgendeiner Weise angestrebt werden, tun aktuell den weniger gut Situierten deutlich mehr weh.
                Wer jetzt 50/60/70k oder sonstwas verdient, dem tun die aktuellen Spritpreise auch weniger weh, den stört eine neue Besteuerung von Verbrennern auch wenig. Der hat sogar noch den Luxus sich nen großen Verbrenner UND einen schicken Tesla/Taican whatever leisten zu können.

                Aber die Kassiererin beim Netto (und die verdienen noch nicht mal am schlechtesten), bleibt nicht viel übrig an ihrem alten KFZ festzuhalten und teurere Kosten für ihren täglichen Arbeitsweg hinzunehmen.

                Man hätte vllt. anfangen sollen ZUERST E-Autos für die einkommensschwachen Schichten zu fördern, oder diese wenigstens stärker zu fördern mit einem Ziel (bspw: Verkaufspreis unter 10k oder whatever).

                b) aber auch 15-20k will doch nicht jeder für einen Gebrauchten ausgeben. Für viele Menschen ist das immer noch sehr viel Geld. Das auch noch für ein Auto, wo man nicht weiß wie der Vorgänger damit umgegangen ist?
                Und zumal der Verfall eines Akkus nicht linear ist, sondern von Jahr zu Jahr mehr zunimmt.

                Natürlich habe ich Ahnung von VoWi, sogar mit 1,3 abgeschlossen ??
                Und natürlich sind gewisse "Neuerungen" die du ansprichst erst für die "höheren Schichten" erschwinglich, aber genau da liegt ja eben die Krux.
                Will man WIRKLICH etwas für die Umwelt tun, fängt man beim Volumenmarkt an. Bei denen, die sonst am längsten einen Umstieg meiden, unter Zuhilfenahme von positiver Konditionierung anstatt Bestrafung!

                Die extrem gut verdienenden steigen sowieso von alleine um wenn die Modelle attraktiv genug sind. Was ja so ein Taycan auch symbolisiert.

                Und bei dem Wandel zwischen Kutsche und Auto.
                Sicher wollten damals viele ein Auto die es nicht bekamen.
                Man hat aber von denen mit Pferd oder zu Fuß nicht höhere Steuern, Wegezoll oder dergleichen verlangt.
                Stell dir vor man hätte eine Handelsstraße mit einer "Maut nach Zeit" versehen.
                Na da hätte es vom Fußvolk aber dermaßen großen Aufstand mit Fackeln und Mistgabeln gegeben ??

                1. a) gab es noch nicht, aber es gibt ja Grenzen bei der Förderung. Wäre es schön, wenn es ganz unten losgeht? Ja, aber leider klappt das bei neuer Technik nicht.

                  b) Will oder kann man das nicht ausgeben, dann kauft man eben kein E. Die CO2-Preise werden steigen, aber es gibt auch Parteien, die da ein Konzept haben. Und so extrem wird das in kurzer Zeit gar nicht sein, der Klimawandel ist, wie man im Sommer gesehen hat, wesentlich teurer für diese Menschen.

                  Zum Volumenmarkt: Schau dir mal die aktuellen Verkaufszahlen an, wir sind bald da. Benziner und Diesel verlieren gerade sowieso.

                  Zum Pferd-Beispiel: Und das mit den höheren Steuern gleicht in diesem Fall die höheren Kosten des Klimawandels aus.

            2. Uwe sagt:

              Absolut richtig!

          3. Hazz sagt:

            Durschnitt heißt nur das es der Durchschnitt aller Autosverkäufe ist. Der Normalverdiener leistet sich aber in Durchschnitt eher einen Neuwagen für 20-25.000€. Was ohne Probleme bei einem Verbrenner möglich ist und selbst das müssen viele noch finanzieren. Der Durchschnitt wird halt durch die ganzen Luxus Fahrzeug deutlich nach oben gepusht, sagt aber null darüber aus was sich ein Normalverdiener leisten kann. Auch was man aktuell im Vergleich dafür bekommt. Familien mit Kindern haben da ein echtes Problem.

        2. Felix sagt:

          Das denke und befürchte ich auch. Ich hätte gar nicht das Geld für ein neues Elektroauto. Und gebraucht macht bei Elektro auch kaum Sinn. Bleiben aktuell verbrenner die aber immer teurer werden im Unterhalt dank Spritpreiserhöhung. Tolle Zukunft.

          1. Was fährst du denn jetzt und was kannst du dir bei einem Auto leisten?

            1. TC sagt:

              15 Jahre alte A-Klasse und bleibt wies aussieht -unser- letztes Auto…

      2. Sebastian sagt:

        Du meinst "weiterhin Spritschlucker fahren müssen". Selbst wenn man sich (als Privatperson) ein 35.000€ Neuwagen leisten kann, bedeutet das noch lange nicht, dass ich es zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann. Das können in Deutschland leider die wenigsten. Es sei denn man hat die Zeit und Muße sich alle paar Tage für 30-40min irgendwo an eine Säule zu stellen.

        Bei mir in einer Nebenstraße (Berlin, durch RRG regiert, außerhalb des S-Bahn-Rings) haben sie letztens 2 Ladeplätze gebaut. Daran das blaue P-Schild, darunter "Nur für Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs" und darunter nochmal "4h mit Parkscheibe, 8-18 Uhr". Die Zusatzschilder gelten nach StVO von unten nach oben. Bedeutet, wer ein E-Auto hat, kann da 4h tagsüber aufladen, dann muss er weg oder zwischen 18 und 8 Uhr aufladen und muss dann weg wenn er aufgeladen ist (was man am Display der Säule sieht) – was natürlich nachts um 2 sein kann, da man sonst dort unrechtmäßig steht. Sehr pfiffig gelöst… wenn jetzt alle die einen Verbrenner fahren in der Straße ein E-Auto hätten… Würde auf jeden Fall den lokalen Abschleppdienst oder das Ordnungsamt fördern und fordern. Wie dem auch sei: Nicht zu ende gedacht.

        1. Die Situation ist aktuell sehr bescheiden, bei mir ist der derzeit sehr ähnlich wie bei dir. Aber weißt du was: Dann wechsel halt erst, wenn die Situation in ein paar Jahren besser ist.

          Wird es exakt wie bei Verbrennern sein? Für viele vielleicht nicht. Aber was ist die Lösung? Weitermachen und das Klima ignorieren? Nur damit man nicht ab und an mal ein paar Minuten an der Ladesäule steht? Puh.

          1. Miau sagt:

            Es würd am Ende nur eine Möglichkeit geben, der Klimawandel würd sich nicht aufhalten lassen mit oder ohne Elektro Auto. Der Mensch muss sich technisch Weiterentwickeln und mit den Veränderungen Leben, klappt ja z.B. in Japan auch, da stehen die Häuser trotz Erdbeben ganz gut. Wünsche dir viel Spaß jeden 2 Tag zur Ladesäule zu Laufen, ich persönlich werde diese Zeit sinnvoller nutzen.

            1. Miau sagt:

              Noch eine Ergänzung, immer mehr online bestellen damit man sich die Zeit spart zum Einkaufen, aber ständig zur Ladesäule Laufen, so funktioniert Fortschritt???
              PS: Wirklich einfache Klimaschutz Tricks, kälter Waschen und streaming Accounts abbestellen, schont mehr die Umwelt, denkt Mal drüber nach…..

        2. bet4test3r sagt:

          " bedeutet das noch lange nicht, dass ich es zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann. Das können in Deutschland leider die wenigsten."

          Ich zitiere mal von 2 Sekunden google: "Im Jahr 2018 lag die Eigentumsquote in Deutschland bei lediglich 42 Prozent."

          42% sind also "die wenigsten"? Selten so ein Bullshit von dir und "Denis" gelesen. Informieren statt Stammtischgeblubber rauszuhauen. Danke.

          1. Denis sagt:

            Bevor du hier gute Argumente als Bullshit und Stammtischgeblubber abtust, hättest du tatsächlich mal mehr als 2 Sekunden Googeln sollen.

            https://www.bundesbank.de/de/publikationen/forschung/research-brief/2020-30-wohneigentumsquote-822090

            Ja, da steht was von knapp über 40% (btw: sogar aktueller Zahl, nämlich 2020).

            Aber damit liegen wir im OECD Vergleich an vorletzter Position.
            Das hingegen spricht nicht gerade für Maßnahmen, die meinetwegen in anderen Ländern wie Norwegen funktionieren, weil hier ganz andere Ausgangspunkte zu betrachten sind.

            Und Beispiel aus der eigenen Verwandschaft: ne Eigentumswohnung gibt einem noch lange keine Möglichkeit, einen Ladeplatz für mein E-Auto zu besitzen.
            Beispiel wenn ich nur zum Nachbarhaus schaue: Demjenigen der das gehört, muss auch auf einem öffentlichen Parkplatz ne Querstraße weiter parken, weil hier nix vorhanden ??‍♂️

            Und 42% sind vllt. nicht eine "Minderheit" per Definition, es sind aber auch nicht die Meisten, das wären mathematisch gesehen immer noch die anderen 58% ?.

            Rechnet man Eigentumswohnungen (dessen Anteil ich jetzt nicht genau kenne, aber stark vermute dass er irgendwo zwischen 40-60% liegt) raus, dann noch einen Teil der Hausbesitzer (die übrigens nicht selber in ihren Häusern wohnen müssen, sondern diese manchmal komplett wie auch teilweise vermieten und das die Rechnung nicht einfacher macht) die bebauungstechnisch auch kaum/keine Möglichkeiten haben.
            Dann kommen wir vllt. am Ende auf dümmsten Fall 20% für die es in realistischem Rahmen machbar wäre.

            Bitte. ?

            1. bet4test3r sagt:

              Ich würde vorschlagen du und Sebastian heiraten. Also falls ihr nicht eh die selbe Person seid.

          2. Sebastian sagt:

            Und die 42% können sich neben Haus abbezahlen alle ein Neuwagen leisten bzw. haben alle direkt Ladestationen? Geht das aus der Statistik hervor? In Berlin sinds übrigens 17,4%. Der Lifestyle-Linke in dir ist scheinbar sehr stark.

            @Oliver: "Dann wechsel halt erst, wenn die Situation in ein paar Jahren besser ist." – bis dahin wird man halt weiter geschröpft. Alles für das Klima! *Clownsnase aufsetz*

            1. XShocker22 sagt:

              Praktisch muss es ja (anfangs) keine Ladestation sein. Kann ja auch erstmal an Schuko oder Dreiphasenwechselstrom gesteckt werden.

        3. strunz sagt:

          Wie so viele naive Bürger, glauben die meisten, dass es mit einem E-Auto so weitergeht wie bisher. Das Ziel der GRÜNEN ist aber die Abschaffung der Privat-PKW`s. Öffis und Lastenfahrräder sollen es richten. Die Kleinstädte der Holländer werden als Vorbild genannt. Bei uns wird es sich in Richtung Indien oder Indochina entwickeln, also Richtung 3. Weltland.
          Der Rest der Welt wird weiter machen und sich über die blöden Deutschen krum lachen. "Heute retten wir Deutschland und morgen die ganze Welt". Aber bei wohlstandsverwahrlosten Freitagshüpfer die gerechte zukünftige Straffe.

          1. Zu viel Sonne bei der Querdenker-Demo abbekommen?

      3. Denis sagt:

        Das Problem wird aber nicht sein, dass es nur diejenigen trifft mit nem Audi RS6 oder dergleichen, sondern auch am Ende jemandem mit seinem Dacia Sandero. Beide Modelle sind hier natürlich nur als Platzhalter für gewisse Fahrzeugkategorien/Motorisierungen anzusehen.

        Denn je mehr Hybride/E-Autos etc. auf den Straßen sind, desto leichter ist es für die Politik die Grenze der "Spritschlucker" nach unten zu verlegen.

        Ich erinnere nur an die neue KFZ-Besteuerung seit diesem Jahr, wo selbst jeder popelige Golf am Ende mehr zahlt. Auch wenn dieser Betrag noch nicht viel erscheint.
        Zumal was ist mit denen die beruflich darauf angewiesen sind?
        Ein Handwerker wird nun mal noch lange nicht auf BEV umsteigen "können".

        Wenn man aber so nen großen Transporter fahren muss, zählt man definitiv zu den "Spritschluckern".
        Aber Hauptsache ein Tuareg R als Hybrid hat auf dem Papier weniger als nen VW Up, in Realität aber 4x so viel CO2 Ausstoß.

        Und diejenigen die ein Verbrenner Auto fahren, sind wohl keine Steuerzahler?!

    2. Denis sagt:

      Damit hast du es auf den Punkt gebracht!
      Aber leider ist es vielen fern, weiter zu denken als man Steine werfen kann. ?‍♂️

  4. Nyarla sagt:

    Ich finde das Framing "Nicht jenseits von Gut und Böse besteuert" = "Subventioniert" doch sehr fragwürdig. Als ob hohe Steuern der Normalzustand wären und alles andere eine Wohltat des Staates.

    Ehrlicherweise müsste man von einer Steuererhöhung sprechen. Das wird hauptsächliche das Gewerbe treffen und die werden die Mehrkosten auf Waren und Dienstleistungen umlegen.

    Also im Endeffekt wieder eine Steuererhöhung, die von jedem zu bezahlen ist.

  5. iZerf sagt:

    Thread abonniert

  6. René H. sagt:

    Immer dieses Gejammere weil zu teuer, keine günstigen Gebrauchten usw.

    Dann sucht euch doch gefälligst eine Arbeit, die mehr abwirft! Jeder ist seines Glückes Schmied.
    (um mal CDU/CSU und FDP zu zitieren)

    1. Miau sagt:

      Dieses Argument wird nie funktionieren. Wenn alle mehr verdienen, wird am Ende einfach wieder alles teurer.?
      Wobei für 12€ Mindestlohn bin ich auch, damit könnte auch dieser nervige Trinkgeld muss Entfallen.

    2. Denis sagt:

      Also sorry, eigentlich versuche ich solch einen Ton zu vermeiden, aber du bist echt zu oft vom Wickeltisch gefallen, oder?

      Prinzipiell läuft das Leben nicht so, dass jeder seinen Lohn frei nach Wunsch und Belieben skalieren/raussuchen kann.
      Des Weiteren trau dich das mal Leuten ins Gesicht zu sagen, die vllt. aufgrund der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Maßnahmen dieser "CDU" ihren Job verloren haben!
      Du wärst bestimmt auch so ein Chef der seine Angestellten mit der Peitsche treibt und ruft "arbeitet härter, ich will nen zweiten Porsche!".

      Aber sich mit "Zitaten" der alteingesessenen Skandalpartei schlechthin zu rühmen, das zeigt mir eher, dass du auf dem Feld "zurück auf Anfang" gelandet bist ?

      PS: du weißt gar nix über die Leute und deren Einkommen/Situation hier, ich vermute sogar fast dass es auch den anderen wie auch mir eher um eine allgemeine Betrachtung geht.
      Das würde ebenso zur Mitmenschlichkeit gehören, wie einem anderen nicht ins Gesicht zu pupsen ?‍♂️
      Nur weil ich gerne Fleisch esse verbiete ich anderen nicht das Gemüse. Nur weil ich mir ein E-Auto mit seinem ganzen Rattenschwanz leisten kann, maße ich mir nicht an für andere darüber entscheiden zu wollen.

  7. Roberto sagt:

    Cem Özdemir ist der beste Mann bei den Grünen!!!!!!!
    Würde auch gut in den CDU passen…..

  8. rm sagt:

    E-Auto würde ich nur fahren solange Garantie auf den Akku ist.

    Akku kaputt = wirtschaftlicher Totalschaden

    Gerade wer dann schon auf ein gebrauchtes E-Auto zurückgreifen muss wird das Geld für nen neuen Akku auch nicht haben.

    Vom weiterverkaufen in 3te Hand mal ganz zu schweigen

    1. Noticed sagt:

      Weil ein Motorschaden bei einem Verbrenner nie mit einem wirtschaftlichen Totalschaden verbunden ist?

  9. Noticed sagt:

    "Grüne wollen…"
    Die Grünen wollen vor allem an die Macht, und dann sind sie noch nicht mal in der Lage ihre politischen Ziele umzusetzen (siehe z.B. Entwicklung der erneuerbaren Energien in BaWü unter inzwischen 3 Legislaturperioden Grüne). Im Gegenteil, um an der Macht zu bleiben verraten sie sogar ihre eigenen Ideale (siehe NRW). Zusätzlich machen sie hauptsächlich Symbolpolitik, die zwar grün aussieht, unterm Strich in vielen Punkten aber schlechter für die Umwelt und das Klima sind.
    Wem die Umwelt und das Klima wirklich am Herzen liegt wählt lieber nicht die Grünen.

  10. Daunti sagt:

    Geht es um die Grünen kommen die Trolle.

    Ich bin dafür, da ich gar kein Auto besitze.

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