Hilfe von China: Huawei kritisiert WSJ-Beitrag öffentlich

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Die US-Regierung wirft Huawei immer wieder eine enge Zusammenarbeit mit der Regierung in China vor und hat das Unternehmen daher auch auf eine Blacklist gesetzt. Über die Feiertage erschien nun ein Beitrag vom Wall Street Journal, der darüber berichtete, dass Huawei viele Milliarden Dollar von der Regierung in China angenommen habe und deswegen so stark gewachsen sei.

Huawei regierte schnell und scheint mittlerweile auf solche Beiträge vorbereitet zu sein. Über Twitter teilte man einen Tag später ein kurzes Video, welches eine Pressekonferenz darstellen soll. Dort widerspricht man dem Beitrag des WSJ und gibt an, dass Huawei aufgrund der Investitionen so groß geworden sei.

WSJ: Finanzielle Hilfe aus China für Huawei

Wir reden hier übrigens über durchaus hohe Summen, die das WSJ in den Raum wirft. Es geht um über 45 Milliarden Dollar, die der Staat in Huawei gesteckt haben soll und es geht um knapp 25 Milliarden Dollar Steuererleichterungen. Der Staat habe Huawei auch anderweitig immer wieder finanziell unterstützt.

Das große Problem an der Debatte: Huawei behauptet in den Händen der eigenen Mitarbeiter zu sein, aber das ist in China eben so eine Sache. Es handelt sich um eine Diktatur und solange dieser Zustand anhält, bleibt es undurchsichtig. Ich kann an dieser Stelle diese Podcast-Folge von Sascha Lobo empfehlen.

Huawei bezeichnet diese Beiträge als Hetzkampagne gegen das Unternehmen und vielleicht liegen sie damit auch richtig. Vielleicht handelt es sich oft um ganz gezielte Lügen, aber das Grundproblem ist oft der Staat in China. Wenn es bei einer Diktatur bleibt, werden wir hier nie konkrete Einblicke erhalten.

Huawei baut App-Ökosystem ohne Google-Apps auf

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