• Huawei: Anträge für US-Unternehmen warten auf Freigabe

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    Obwohl Donald Trump im Rahmen des G20-Gipfels durchaus zuversichtlich bei Huawei klang, so wurde nur kurz danach klar: So viel besser wird die Situation gar nicht. Huawei bleibt auf der schwarzen Liste der USA und wenn ein Unternehmen mit Huawei ein Geschäft machen möchte, benötigt es ein Zertifikat.

    Aktuell gibt es 50 solcher Anträge von 35 Unternehmen, doch in den USA sieht man wohl keine Eile. Laut Wilbur Ross wird man die Anträge in den „nächsten“ Wochen abarbeiten. Auf die Nachfrage, ob man es in zwei Wochen schafft betonte Ross, dass er „in den nächsten“ gesagt habe.

    Huawei: Abhängig von der US-Regierung

    Sowas ist natürlich keine gute Grundlage für Geschäfte, weder für Huawei, noch für die US-Unternehmen. Man muss sich jedes Mal an die Regierung wenden und hoffen, dass der Antrag durchgeht. Und dann dauert es vielleicht auch ein paar Wochen, bis sich die entsprechende Behörde damit beschäftigt hat.

    Laut US-Regierung prüft man die Anträge deshalb, weil man die Sicherheit der Vereinigten Staaten gewährleisten muss. Man wird sich die Anträge daher auch genau anschauen, will aber auch „sehr wohlwollend“ entscheiden.

    Seit gestern steht im Raum, dass Huawei wohl beim Aufbau vom 3G-Netz in Nordkorea geholfen haben könnte. Auch das hat man mitbekommen und auch das wird man berücksichtigen, will sich aber nicht weiter dazu äußern.

    Definitiv keine leichte Situation, in die Huawei da hineingeraten ist.

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