Joe Biden hält an Anti-Huawei-Strategie fest

Huawei P40 Pro Plus Front

Viele hatten mit dem Wechsel der US-Regierung womöglich die Hoffnung, dass die Lage bei Huawei besser wird, doch die Demokraten und Republikaner sind sich da sehr oft einig. Und auch Joe Biden fährt weiterhin eine Strategie gegen Huawei.

Demokraten stufen Huawei als Gefahr ein

Es gibt zwei Listen, auf man als Unternehmen aus China landen kann: Die eine verbietet die Zusammenarbeit mit US-Unternehmen, die andere verbietet US-Unternehmen die Investition in ein Unternehmen auf der Liste (grob ausgedrückt).

Huawei ist auf beiden und wird es wohl auch bleiben. Joe Biden unterstützt diese zweite Liste nämlich und hat sie nicht nur unterzeichnet, sondern um 11 weitere Unternehmen auf 59 Einträge ergänzt – diese Unternehmen findet ihr hier.

Während Xiaomi den Eintrag auf der Liste vor ein paar Tagen mithilfe einer Klage in den USA verhindern konnte, so bleibt Huawei weiterhin dort stehen. Man findet dort auch Unternehmen wie China Mobile (größter Mobilfunkanbieter der Welt) oder eben SMIC (Semiconductor Manufacturing International Corporation).

Huawei weiterhin zwischen den Fronten

Landet man auf der Liste, dann ist die US-Regierung der Meinung, dass man von der Regierung und dem Militär in China kontrolliert wird. Was zwar per Definition des Gesetzes in China auf alle Unternehmen vor Ort zutrifft, da es eine Diktatur ist, aber hier geht es dann um eine besonders enge Zusammenarbeit mit China.

Huawei hat sich zwar vor ein paar Wochen direkt an Joe Biden mit einer Ansage gerichtet, dass man wieder mit Google arbeiten möchte, aber die US-Regierung hat schon davor angedeutet, dass man an der Strategie von Trump festhält.

Es ist zwar inkonsequent, dass nur Huawei und nicht Xiaomi, BBK und Co. auf der Liste stehen, aber das ist eben eine politische Liste. Es geht hier weniger um die Sicherheit der USA, sondern um den Handelskrieg mit China. Das zeigt auch, dass Huawei nun mit Qualcomm arbeiten darf (aber eben nur 4G-Chips erhält).

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