Mercedes-Benz: Kein Fokus auf Plug-in-Hybride

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Aktuell verkauft man bei Mercedes-Benz noch sehr viele Plug-in-Hybride, was auch daran liegt, dass diese (meiner Meinung nach) viel zu hoch gefördert werden. Doch eine Zukunft hat diese Technologie nicht, daher fließt kein Geld mehr rein.

Mercedes-Benz: Wichtig, aber nur kurzfristig

Im Handelsblatt hat man zwar bestätigt, dass diese Technologie wichtig für den Wandel sei, aber keine große Zukunft habe. Die Investitionen sind getätigt, nun wird man das nutzen, was man hat. Neue Ausgaben sind hier nicht mehr geplant.

Der Plan für ein vollelektrisches Zeitalter steht bei Mercedes-Benz und bis 2025 werden drei neue Elektro-Plattformen entwickelt. Das kostet viel Geld, aber es ist auch die langfristige Zukunft. Plug-In-Hybride sind es für Daimler aber nicht.

Mercedes-Benz: Zu teuer, zu komplex

Warum stellt man schon jetzt die Entwicklung ein? Es sei zu teuer und auch viel zu komplex zwei Technologien in einem Auto zu vereinen. Reine Elektroautos sind am Ende günstiger. Nicht nur für die Hersteller, sondern eben auch für die Kunden.

Ich dachte mal, dass ein Plug-In-Hybrid eine Lösung für mich ist, wurde dann bei einem aktiven Test im Alltag aber vom Gegenteil überzeugt. Demnach kann ich die Entscheidung verstehen und würde als Hersteller genauso wie Daimler agieren.

Mercedes Benz Eqe Leak Header

Mal schauen, wie sich das entwickelt, aber aktuell sind vor allem die deutschen Autohersteller noch stark abhängig von diesen Modellen. Sie werden a) gefördert und sind beliebt bei Firmenwagen und b) gut für den CO2-Flottenwert. Viele haben noch kein großes Elektro-Portfolio und sind daher auf Hybride angewiesen.

Irgendwie auch ironisch, dass Mercedes kurz vor der IAA 2021 einen ersten AMG-Hybriden vorgestellt hat, nur um dann vor Ort viel Werbung mit dem ersten Elektro-AMG-Modell zu machen und parallel dazu auch noch so eine Aussage zu tätigen.

Man muss aktuell Plug-In-Hybride bauen, will das aber scheinbar gar nicht.

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  1. Thomas

    Zwei Technologien in einem Auto sind zu teuer, Stichwort TCO.
    Unser Leasing Flottenmanager hatte bereits vor 3 Jahren beklagt, dass die Kisten am Ende mehr verbrauchen als reine Diesel/Benziner. Die Ladekabel waren oft nie benutzt.
    Deswegen habe ich auch nie verstanden warum diese Brücken- bzw. Krückentechnologie gefördert wird. Wahrscheinlich hatte Scheuer wieder seine Finger im Spiel.
    Ab Oktober weht hoffentlich ein anderer Wind?

  2. Jan

    Jeder, der eine E-Kiste haben wird und keine private Wallbox zu Hause hat, wird zwangsläufig zum zahlen der exobitanten Ladekosten verdammt sein. Letztlich wird er sich die private Autofahrt nicht mehr leisten können. Deshalb werde ich meinen Diesel/Hybrid so lange halten, so lang es eben geht. Wenn erst die "Grünen" Kommunisten die Finger im Spiel haben, wird sich der Michel noch wundern, was er alles nicht mehr tun darf. 4 Jahre später im Oktober 2025 wird der Michel begriffen haben und dann weht hoffentlich ein anderer Wind.

    1. Ob exorbitante Ladekosten oder exorbitante Spritkosten ist ja am Ende egal, oder? ?

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