Microsoft öffnet Windows Store für Amazon, Epic und weitere Stores

Windows Store Epic Games

Microsoft öffnet den hauseigenen Windows Store jetzt auch für andere Stores von Drittanbietern. Den Anfang machen Amazon und Epic, die ihre eigenen Stores für Windows in den kommenden Monaten direkt bei Microsoft anbieten werden.

Microsoft will eine offene Plattform

Bei Microsoft hat man den App Store von Apple in den letzten Monaten oft kritisiert und damit man diese Kritik nicht selbst lebt, öffnet man sich nun. Das soll auch nur der Anfang sein, Microsoft würde gerne Steam und weitere Stores begrüßen.

Das sei, wie auch die Option einen Browser mit einer eigenen Engine anbieten zu können, nur der Anfang. Microsoft träumt von einem offenen Windows Store, der alles anbietet, was die Nutzer wollen. Auch Stores von Drittanbietern sind dabei.

Eins wird aber nicht möglich sein: Über die Suche findet man nicht die Spiele, die zum Beispiel Epic im eigenen Store anbietet. Als Nutzer muss man also erst den Epic Store installieren und kann zum Beispiel dann direkt nach Fortnite suchen.

Microsoft verfolgt eine Strategie

Microsoft verfolgt damit die bisher offenste Lösung von allen großen Anbietern auf dem Markt und ich wette, dass man sich davon mehr erhofft. Man will ein Beispiel für die zahlreichen Diskussionen rund um die Monopolstellungen von Apple und Google sein. Frei nach dem Motto: Schaut her, wir sind offen für alle Stores.

Geht Microsoft damit nicht auch Umsatz verloren? Sicher, sie erlauben Entwicklern auch eigene Bezahlmethoden für Apps und verlangen hier keine Gebühr. Aber falls das langfristig bedeuten würde, dass sich Apple und Google auch öffnen müssen, dann könnte Microsoft hier wiederum sehr viel Geld mit Gebühren sparen.

Es ist schön, dass Microsoft einen so offenen Ansatz verfolgt und ein Mehrwert für die Nutzer, die ihre Stores über den hauseigenen Windows Store beziehen und aktualisieren können, aber für Microsoft ist das sicher eine gezielte Strategie.

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Bitte bleibe freundlich.

  1. Christian

    Naja….ist eher eine pseudo Öffnung.

    Unter Windows konnte und kann man seit jeher sich seinen Kram installieren, egal wo der herkam.
    Das einzige was neu ist, Microsoft weiß nun welchen Store die Kundschaft zusätzlich installiert hat und kann so ggfs. seine Werbung für die eigenen Dienste genauer Positionieren.

    Ergo….eher ein Gewinn für Microsoft als für den Kunden. Weiß nicht warum das so "kundenfreundlich" dargestellt wird.

  2. Rainy

    ach schade wenn die Suche dann auch die anderen Stores umfasst wäre klasse. Grundsätzlich finde ich den Weg aber Top.

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