Passwortmanager Bitwarden sammelt Millionen ein

Bitwarden

Bitwarden, ein Passwortmanager für Privatpersonen und Unternehmen, gab aktuell bekannt, dass das Unternehmen eine 100-Millionen-Dollar-Minderheitsbeteiligung erreicht hat.

Bitwarden möchte mit dieser Investition seine Open-Source-Lösung besser skalieren, um „stärkere Online-Sicherheitsoptionen für Privatpersonen und Unternehmen anzubieten“.

Erstmal wichtig zu wissen: Das „Null-Kosten-Angebot“ soll laut der Beteiligungsgesellschaft PSG und den Investoren auf jeden Fall erhalten bleiben. Dennoch wird man als Nutzer natürlich erstmal hellhörig, sobald viel Geld in ein Projekt fließt. Hier kann man die zukünftige Entwicklung nur abwarten.

Die Pläne und Versprechen lesen sich jedenfalls erstmal eindeutig:

Bitwarden verfügt über zusätzliche Ressourcen, um das Produkt- und Unternehmenswachstum zu beschleunigen und unsere Nutzer und Kunden zu unterstützen

Diese Investition ist eine starke Bestätigung des bestehenden Bitwarden-Geschäftsmodells und eine Verpflichtung, unsere Kernwerte weiterzuführen:

  • Kostenlose Version mit vollem Funktionsumfang, für immer (unbegrenzte Zugangsdaten auf unbegrenzten Geräten)
  • Open-Source-Architektur
  • Die Möglichkeit zum Selbst-Hosten
  • Erweiterte Geschäftsfunktionen

Darüber hinaus planen wir, unsere Innovationen noch schneller voranzutreiben und neue Möglichkeiten zu schaffen, um Menschen und Unternehmen zu helfen, einfach und sicher online zu agieren.

Bitwarden ist ein Open-Source-Passwortmanagement-Service, der sensible Informationen wie z.B. Website-Berechtigungen in einem verschlüsselten Tresor speichert. Die Bitwarden-Plattform bietet eine Vielzahl von Client-Anwendungen, darunter eine Webschnittstelle, Desktop-Anwendungen, Browser-Erweiterungen, mobile Anwendungen und ein CLI.

Bitwarden bietet einen Cloud gehosteten Dienst sowie die Möglichkeit, die Lösung auf einem eigenen Server einzusetzen. Ich nutze bei mit Bitwarden die offiziellen Apps, die (zahlreich verfügbaren) Browser-Erweiterungen sowie die native Mac-App. Eine Übersicht aller Apps ist hier zu finden.

Zu Bitwarden →

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  1. René Fischer ☀️

    Ohoh! Das ist leider kein gutes Zeichen. Ab jetzt höher schneller und weiter. Krass das immer mehr Geld in scheinbar lukrative App-Nieschen fließt. Aus meiner Sicht vor allem, um dort vorhandene Platzhirsche zu erlegen. Bitwarden => 1Password, Craft => Evernote.

    Klar sorgt das für mehr Wettbewerb, aber alle die die sich von den Großen abgewendet haben, ist das keine gute Nachricht. Aus der ehemaligen Indie-App wird etwas das nur noch auf Wachstum abzielt. Ein anderes Interesse haben Geldgeber schlicht nicht.

    1. rogh ☀️

      Allerdings ist Bitwarden auch Opensource und damit weniger ein Problem.

  2. Max 👋

    Hoffentlich fällt etwas Geld für ein gutes UI/UX Team ab. Die aktuelle UI macht zwar was sie soll, kann aber mit der von zB 1Password einfach definitiv nicht mithalten.

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