Porsche Taycan hat angeblich ein sehr ernstes Akku-Problem

Porsche Taycan Elektro Laden Header

Der Porsche Taycan hat laut Teslarati angeblich ein richtig ernstes Problem, das der Hersteller derzeit noch geheim halten möchte. Die Quelle, welche in Zuffenhausen bei Porsche arbeitet, spricht davon, dass 60 Prozent aller Taycans betroffen sind.

Porsche Taycan: Sicherheitsproblem beim Akku

Worum geht es? Der Onboard-Lader, der das Ladeverhalten an AC-Ladesäulen regelt, sei von schlechter Qualität. Angeblich kann es vorkommen, dass beim Laden der Zustand im Porsche Taycan falsch eingestuft und der Akku „überladen“ wird.

Dabei entsteht dann zu viel Hitze und die schadet dem Akku. Ein Brand sei auch nicht ausgeschlossen. Da aber wie gesagt 6 von 10 Taycans betroffen sind und auch weiterhin Modelle damit ausgeliefert werden, will Porsche das anders regeln.

Kunden, die mit einem Problem dieser Art zu Porsche kommen, tauscht man das entsprechende Teil direkt aus. Angeblich arbeitet man an einer Lösung, will aber verhindern, dass Behörden das erfahren (sprich: große Rückrufaktion vermeiden).

Porsche Taycan: Neue Akkuzellen aktivieren

Angeblich aktiviert Porsche auch nicht genutzte Kapazitäten im Akku und schaltet die defekten Zellen einfach ab. Das kann bei einigen Modellen zu einer geringeren Reichweite führen, muss es aber nicht, daher ist es eine Lösung, bei der Kunden denken, dass das Problem gelöst sei, obwohl Porsche nur eine Notlösung nutzt.

Porsche soll den Kunden sogar teilweise die 600 Euro für einen Zellentausch in Rechnung stellen, obwohl dieser Vorgang nur 26 Euro intern kostet. Das ist schon ein schwerer Vorwurf, der sicher das Interesse von Behörden wecken würde.

Die Quelle von Teslarati ist der Meinung, dass dieses Problem untersucht werden muss – und zwar extern. Im Beitrag zu diesem Thema (Englisch) gibt es noch mehr Details. Unter anderem auch die Information, dass Audi beim e-tron GT einen anderen und besseren Onboard-Lader nutzt, der dieses Problem (noch) nicht hat.

Mal schauen, ob sich Porsche zu diesem Thema äußern wird.

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  1. David 👋

    Der VW-Konzern, immer wieder gut für Vertuschungen von Problemen!

  2. René H. 🏅

    Die Freischaltung zusätzlicher Akkukapazität erfolgt über eine Aufweitung der Spannungsgrenzen jeder Zelle und nicht durch "Aktivierung neuer Zellen". Im Text von Alex Vogt steht auch, dass ganze Zellmodule getauscht werden und nicht einzelne Zellen. Von daher sind 600 Euro Kosten schon plausibel, die aber normalerweise Porsche tragen müsste innerhalb des normalen Garantiezeitraums von 8 Jahren/160.000km.

  3. 150kW 👋

    Fragen die sich da stellen:
    Die Zell-Module können einzelne Zellen nicht überbrücken. Die haben für das Balancing nur einen Widerstand der zugeschaltet werden kann. Wie sollen da also Zellen "abgeschaltet" werden?

    Warum soll der AC Lader was mit den Spannungen der Zellen zu tun haben? Das regelt
    der Akku Controller doch selber. Dem ist doch wurscht von welchem Ladegerät da der Strom gerade kommt.

    Wie will man gegenüber dem Kunden bei einem so neuen Fahrzeug eine kostenpflichtige Reparatur begründen?

  4. Thomas 👋

    Für 26 Euro tauscht man/frau bestimmt keine Zelle, Die sind schon weg bevor der Wagen auf der Hebebühne steht.

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