Volkswagen rechnet ab 2030 mit der autonomen Zukunft bei Autos

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Neben der Digitalisierung, Sharing und Elektromobilität, gilt das autonome Fahren als großer Schritt bei der Automobilbranche. Die Idee, dass man sich irgendwann in ein Auto setzt und es alleine von A nach B fährt, ist das große Ziel von vielen.

Auch Volkswagen ist davon überzeugt und Thomas Schäfer hat im Gespräch mit Autocar verraten, dass er gegen Ende des Jahrzehnts mit dem Durchbruch rechnet. Die Herausforderung ist dabei aber nicht die Technologie, sondern die Behörden.

Volkswagen glaubt, dass es nicht einen Gewinner bei der autonomen Zukunft geben wird, aber es sei wichtig, dass man als einer der ersten Anbieter dabei ist. Und das möglichst kosteneffizient, dass man den Massenmarkt erreichen kann.

Volkswagen will ab 2025 loslegen

Kurzfristig sei das Ziel, dass man über Moia (den Dienst von Volkswagen) einen autonomen Bus (den VW ID Buzz) in Deutschland (in Hamburg) buchen kann. Das soll gegen 2025 möglich sein. Das führt zur Akzeptanz, dann verbreitet sich das.

Fände ich gut, auch wenn ich gerne Auto fahre. Hin und wieder gibt es aber doch Momente, in denen das Auto diese Aufgabe gerne übernehmen darf. Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt. Die Volkswagen AG macht das übrigens nicht alleine, denn Anfang des Jahres hat man eine Partnerschaft mit Bosch verkündet.

Bessere Elektroautos: Volkswagen will die MEB-Plattform optimieren

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Die MEB-Plattform der Volkswagen AG ist die Basis für die aktuelle Offensive mit Elektroautos im Konzern. Egal ob VW ID.4, Cupra Born, Audi Q4 e-tron oder Skoda Enyaq Coupé, viele Modelle nutzen diese Elektro-Plattform für ihre Elektroautos. SSP-Plattform könnte erst…23. November 2022 JETZT LESEN →


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  1. PSY-BORG 👋

    Ich hoffe das bis dahin massive Sammelklagen diesen gefährlichen Autonomen Quatsch in der EU erfolgreich verhindern werden.
    Ich persönlich möchte an keinem Verkehr teilnehmen, wo Roboterautos ihr Unwesen treiben, und mit der noch auf viele Jahrzehnte stark unausgereiften Technik permanent Menschen totfahren werden.

    1. elknipso 🎖

      Ach herrje.

      Wenn die Technik auch nur halbwegs ausgereift ist wird sie um den Faktor 1000 sicherer sein als jeder menschliche Fahrer.

      Alleine was ich am Mittwoch auf der Autobahn wieder gesehen habe während das WM Spiel lief. Da hat über 50% der Fahrer die ich überholt habe nach rechts unten Richtung Mittelkonsole geschaut oder direkt vor sich aufs Handydisplay in der Hand mit dem WM Stream.

      Da ist mir jede noch so schlechte halbwegs ausgereife autonome Fahrzeugsteuerung lieber.

      1. PSY-BORG 👋

        …sprach der Roboterauto-Lobbyist.
        Die Technik, um autonome Fahrzeuge im Verkehr teilnehmen zu lassen ist noch vollkommen unausgereift & potenziell sehr gefährlich, ich sehe es daher definitiv nicht ein hier als Versuchskaninchen der Automobilindustrie zu fungieren, und mich u.U. von diesen autonomen Fahrzeugen totfahren zu lassen.
        Als ob ein dummer Computer jemals die intuition entwickeln könnte, um eine folgenschwere Entscheidung in einer entsprechenden Situation richtig beurteilen zu können, wage ich sehr stark zu bezweifeln, jedenfalls definitiv nicht mehr in diesem Jahrhundert.
        Halter sollten, wenn es dann irgendwann so weit sein sollte, zu 100% für ihre Roboterautos haften!
        Ich möchte außerdem den Versicherer sehen, der dann die autonomen Fahrzeuge aufgrund den noch vielen ungeklärten Fragen auch versichern wird.

        1. elknipso 🎖

          Kein Lobbyist, ich habe mich nur offensichtlich mehr mit der Faktenlage auseinander gesetzt als Du.

          Nicht böse gemeint, aber Du klingst wie ein komplett durch und durch paranoider Angstbürger dem man 100 Gegenbelege vorlegen könnte, er würde dennoch bei seiner irrationalen Angst bleiben.

          Nebenbei bemerkt die von Dir so verteufelten Systeme habe alleine in meinem Fall schon einem Fußgänger und einem Fahrradfahrer mindestens schwere Verletzungen erspart, wahrscheinlich sogar das Leben gerettet. In beiden Fällen sind die Zeitgenossen aus einer Häuserschlucht gekommen und mir direkt unmittelbar vors Auto gelaufen. Ich hatte die Bewegung erst im Augenwinkel registriert und war noch beim Wechsel von Gas auf die Bremse als mein Fahrassistent im Auto bereits eine Vollbremsung inklusive Ausweichunterstützung ausführte. Das hat den beiden wahrscheinlich ihr Leben gerettet.

          Die Systeme haben durchaus ihre Existenzberechtigung und sind bereits jetzt Stand heute recht weit entwickelt.

          1. PSY-BORG 👋

            Erinnert mich etwas an die Geschichten, wo Insassen eines Kraftfahrzeuges nach einem heftigen Crash nur überlebt haben, weil diese sich nicht wie vorgeschrieben angeschnallt haben. ;-D
            Ich behaupte ja nicht, dass die autonomen Systeme nur völligen Müll auf der Straße produzieren, aber in bestimmten Situationen können diese eben völlig überlastet versagen, und ein folgenschweres Scenario verursachen, welches der gute alte analoge Fahrer mitunter noch verhindert hätte.
            Und die Ingenieure, welche die Software der autonomen KI programmieren, werden definitiv auch kein 100% Fehlerfreies & ausgereiftes Produkt liefern können, und so etwas dann quasi als Beta V.0.765 in den Verkehr zu entlassen, halte ich für grob fahrlässig, wenn nicht sogar für kriminell! (siehe Tesla in den Staaten)
            Dann kommt noch der Faktor "Feindliche Übernahme durch potenzielle Hacker", welche garantiert schon in den Startlöchern stehen, und nur darauf warten die ganzen autonomen Kisten über 5G oder 6G Netwerke zu übernehmen, um eigene bösartige Softwareroutinen aufspielen, und dann evtl. mit dem gekaperten Fahrzeug mit Vollstrom gegen einen Betonpfeiler crashen, oder eine Massenkarambolage verursachen. (Jedes System ist nun mal zu Hacken!)
            Ich bin wirklich nicht paranoid, aber ich sehe die ganzen potenziellen Probleme, welche das autonome Fahren mit sich bringen wird.
            Zu denken das in dieser Hinsicht schon alles perfekt über die Bühne gehen wird, halte ich so ziemlich für Blauäugig, man sollte immer vom "Worst Case" ausgehen, erst recht in der heutigen Zeit, wo an jeder Ecke das Böse auf seine Chance lauert!

  2. Christian 🌟

    Wenn es noch später erscheinen würde, ist das Werben von 5G, als Notwendigkeit, für autonomes Fahren hinfällig. 2030 "soll" 6G vor der Tür stehen. Dann heißt es, dass wir 6G für das autonome Fahren brauchen. Eine Hand wäscht die andere.

    Nicht, dass ich 5G schlecht rede, aber wenn es so kommt, ist das wirklich das billigste Marketing, um eine Netzgeneration zu werben und somit das autonome Fahren zu werben.

  3. Holzkopf420 👋

    Wirklich autonome Fahrzeuge wird es in Europa niemals geben. Davon bin ich inzwischen überzeugt.

    Selbst in Städten wie in Phoenix AZ, die alles dafür tun, dass Straßen ausschließlich für PKW's nutzbar sind und Fußgänger, Radfahrer etc. keine Rolle spielen, hat Waymo Probleme beim links-abbiegen.

    Europäische Städte bestehen aus lebendigen Straßen, welche unvorhersehbar und unvollkommen sind. (Und das ist auch gut so.)

    Warum gibt es keine Tesla FSD Beta in Europa?
    Warum gibt es kein Waymo in Europa?
    Alles nur ein rechtliches Problem oder weil Europa so rückständig ist?

    Um Menschen, deren Verhalten und deren Umfeld wirklich zu verstehen und sicher darin zu navigieren, muss man Mensch sein.
    Die Alternative dazu ist den Faktor Mensch von den Straßen zu verbannen. Das versuchen die meisten Städte in den USA seit den 50er'n und sind inzwischen dabei diese Fehler rückgängig zu machen.

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