VW ID.4 für 2026: Volkswagen will das Tesla Model 3 angreifen

Vw Id Volkswagen Konzept Header

Bei Volkswagen entwickelt man derzeit eine neue SSP-Plattform für Elektroautos, welche in Zukunft als einzige Plattform für die Volumenmarken gedacht ist. Und passend für die neue Plattform entwickelt man derzeit auch ein ganz neues Modell.

VW ID.4 kommt 2026 als Limousine

Vor ein paar Tagen haben wir erfahren, dass das ein VW ID.4 wird. Allerdings wird der neue VW ID.4 nicht nur als SUV auf den Markt kommen, den Anfang soll sogar eine Limousine machen. Laut Autocar will Volkswagen das Tesla Model 3 angreifen.

Das intern als „Project Trinity“ geplante Auto wird eines der ersten Modelle sein, welches die SSP-Plattform und auch das neue VW.OS nutzt. Details zur Leistung gibt es noch keine, aber es soll einen oder zwei Elektromotoren als Option geben.

Mit der neuen Plattform wechselt man zur 800-Volt-Technologie und möchte laut interner Quelle die Ladedauer um den Faktor 3 reduzieren. Aktuell sind es ca. 30 Minuten von 5 bis 80 Prozent, ab 2026 wären dann also nur noch 10 Minuten.

Render gibt Ausblick auf neuen VW ID.4

Der VW ID.4 soll etwa 4,6 Meter lang werden, also genauso lang wie der aktuelle VW ID.4. Neben der Limousine wird der SUV übrigens auch ein größeres Upgrade mit einem Facelift bekommen, bleibt aber vermutlich bei der MEB-Plattform.

Klingt gut, aber wir sprechen hier über 2026. Das sind noch vier Jahre. So eine Elektro-Limousine wäre jetzt eine gute Antwort auf das Tesla Model 3, welches sich bis 2026 sicher auch weiterentwickelt. Rennt Volkswagen mit dem kommenden VW ID.4 dann wieder hinterher? Das werden wir erst in ein paar Jahren erfahren.

Bei Autocar hat man übrigens noch ein Renderbild veröffentlicht, welches den VW ID.4 so ganz grob als Limousine zeigt. Es wäre durchaus möglich, dass Volkswagen im zweiten Halbjahr ein erstes (wenn auch sehr grobes) Konzept veröffentlicht.

Video zeigt das neue Apple CarPlay

Neue Verbrenner ab 2035 in Europa verboten

Bmw M4 Header

Es hat sich gestern schon angedeutet und am Abend wurde es dann offiziell: Das Verbot für Verbrenner bei PKWs kommt. Ab 2035 dürften keine neuen Autos mehr zugelassen werden, die Treibhausgase ausstoßen. Jetzt geht es noch um Details, die das…9. Juni 2022 JETZT LESEN →


Fehler melden8 Kommentare

Bitte bleibe freundlich.

  1. nihebe 👋

    "(…) die Ladegeschwindigkeit um den Faktor 3 reduzieren."
    Ich vermute die Ladedauer war gemeint. :-)

  2. René H. 🎖

    Der elektrische Passat (Aero B) als Mittelklasse-Fahrzeug soll ID.7 heißen, ein in 2026/2027 kommender Model-3-Gegner, also auch Mittelklasse, soll ID.4 heißen? Ich befürchte, VW stellt sich mit der Zählweise selbst ein Bein. Man sollte etwas Luft lassen bei den Nummern für kleinere Modelle.

    1. Der Areo B dürfte eine Ecke länger sein, daher vermute ich mal, dass man ihn höher platziert. Aber ja, das wird langsam wild bei VW. Ich finde auch das mit ID.4 und ID.5 komisch. Hätte man das kommende Modell doch einfach ID.4 genannt und die zwei SUVs jetzt ID.5 und ID.5 Coupé.

      1. Tremonius 👋

        Der Aero B wird ja der Elektrische Passat. Der Trinity wird eher eine Art Skoda Octavia von VW, der ähnlich wie einst der Jetta irgendwo zwischen Kompakt- und Mittelklasse positioniert sein wird.

        Was die Namen angeht, zeigt sich immer mehr, das ID + Zahl ein völliger Fehgriff ist. Eigentlich müsste man ihn eher ID.5 nennen. Damit würde klarer, dass er zwischen ID.3 und ID.7 steht. Es wäre aber von Anfang an besser gewesen, den Modellen anständige Namen zu geben, oder- wie es gerade bei Audi passiert – den Modellen den Zusatz ID gibt. Das würde auch den Kunden helfen, die sich unter ID Golf, ID Tiguan und ID Passat sicherlich mehr vorstellen könnten als unter technischen Bezeichnungen wie ID.3, ID.4 oder ID.7. Mit den Doppelbelegungen wird es für einfache Kunden dann noch viel verwirrender.

  3. René H. 🎖

    10 Minuten von 5 auf 80%? Da die Batteriekapazitäten ja nicht kleiner werden sollen, können wir also von 75% SOC-Hub einer 80 kWh-Batterie ausgehen. Also 60 kWh in 10 Minuten, macht 360 kW im Durchschnitt, deutlich über 400 oder 500 kW im Maximum. Wenn VW oder seine Tochterfirma Ionity die entsprechenden Ladesäulen hinstellt und sich um leistungsfähige Netzanschlüsse kümmert…

  4. faceofingo 🍀

    the same procedure as every year?

  5. Thomas 🪴

    Ich bezweifle, dass VW sich aktuell gegen Tesla durchsetzen kann. Viele Leute, wie auch ich, kaufen (nicht nur, aber auch) nach Optik. Und dort sind die souverän designten Teslas den nach "Playmobil" aussehenden VWs meilenweit voraus.
    Vielleicht ist mein (automobilaffiner) Bekanntenkreis, in dem zugegebenerweise viele die E-Mobilität ganz ablehnen, ja nicht ganz repräsentativ. Aber schön findet die ID-Reihe dort niemand.

Schreibe einen Kommentar    

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Durch das Absenden eines Kommentars stimmst du der Speicherung deiner Angaben gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

Um mobiFlip.de nutzen zu können, müssen Cookies in Deinem Browser aktiviert sein.