Sony: Immer noch keine Pläne für 2K-Displays in Smartphones

Sony Xperia Z3 Plus Header

Schaut man sich mal das aktuelle Angebot der Hersteller an, dann haben eigentlich alle großen ein Android-Smartphone mit einem 2K-Display im Angebot. Sony ist hier fast schon eine Ausnahme und wird es bleiben.

Wenn wir von 2K in einem Smartphone sprechen, dann meinen wir damit die QHD-Auflösung und das sind 2560 x 1440 Pixel. Eine Auflösung, wie sie LG seit über einem Jahr im Flaggschiff nutzt, wie sie Samsung seit dem Galaxy S6 und S6 Edge nutzt und die auch HTC im One M9+, welches aber nicht in Europa erhältlich ist, anbieten. Doch Sony weigert sich weiter diesen Schritt zu gehen.

Laut Sony ergibt eine solche Auflösung einfach keinen Sinn. Der Mehrwert ist für den Nutzer nicht da. Daher hat man sich bei der Z3-Reihe und jetzt auch beim Z4, beziehungsweise dem Z3+ in Deutschland, dagegen entschieden. Die restliche Ausstattung ist auf dem Stand von 2015, nur nicht beim Display. Der Fokus von Sony liegt weiterhin auf der Akkuleistung und das bleibt auch so.

In nächster Zeit soll sich das auch nicht ändern. Sollte Sony also im Herbst auf der IFA ein neues Flaggschiff und einen „echten“ Nachfolger für das Xperia Z3 dabei haben, dann wird sich zeigen, ob man zum Zeitpunkt dieser Aussage im Grunde schon längst ein Modell mit einem solchen Display in Planung hatte, oder ob man tatsächlich noch nichts von dieser Auflösung hält.

Eine ähnliche Aussage hat Sony übrigens schon mal 2014 getroffen. Bei einem Smartphone mit einem Display in der Region von 4,7 bis 5,3 Zoll stimmt das im Grunde auch. Da reichen 1980 x 1080 Pixel. Außer man hat andere Pläne, wie zum Beispiel bei Samsung mit einer VR-Brille. Zum jetzigen Zeitpunkt werden die wohl viele Sony zustimmen, die Frage ist halt, was in Zukunft sein wird.

Ein anderer Punkt ist die Vermarktung. Wir haben 2015, QHD oder 1440p sind Verkaufsargumente. Ob sie sinnvoll sind oder nicht, ist eine andere Frage. Die großen Hersteller machen damit Werbung und Kunden neigen dazu „mehr ist immer besser“ zu glauben. Das war schon beim Megapixel-Wahn bei den Kameras der Fall. Das ist schade, das darf aber nicht vernachlässigt werden.

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