Spritz könnte das Lesen revolutionieren – oder doch nicht?

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Gerade eben überschlugen sich die Meldungen in Google+ und Twitter über ein Konzept mit dem Namen Spritz!. Hierbei werden Wörter aus einzelnen Sätzen nacheinander in einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit an einem Punkt eingeblendet. Damit das Auge richtig mitkommt gibt es eine Markierung außerhalb des Text-Kastens und innerhalb des jeweiligen Wortes. Das klingt komisch, ist aber so :)

Schaut euch mal die Seite Spritzinc.com an. Dort gibt es das im Header-Foto abgebildete Beispiel. Man kann die Sprache und die Geschwindigkeit einstellen. Ich persönlich bin eine Stufe nach der anderen durchgegangen und muss sagen, dass ich auch jetzt noch mindestens die Hälfte des Textes wiedergeben könnte. Sicher kommt es auf den Inhalt des Textes an. Ich denke, wenn komplexe Sätze und Wörter enthalten sind, dürfte das alles schon sehr viel schwerer werden, aber bei normalen Zeitungsartikeln oder einem ganz normalen Krimi oder dergleichen dürfte das System sehr gut funktionieren.

Es gibt auch schon das OpenSpritz-Bookmarklet für den Browser, der das Lese-System in Webseiten integriert.

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Ich persönlich finde das Konzept sehr interessant und könnte mir durchaus vorstellen, es anzuwenden. Wie seht ihr das?


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