Statistik: iPhone-Preise steigend, Android-Smartphones weiterhin günstig

smartphones_header

Seit Jahren ist nun schon klar, dass der durchschnittliche Android-Nutzer weniger Geld für sein Smartphone ausgibt als sein Pendant aus der iOS-Welt. Das Wall Street Journal hat nun jedoch eine interessante Statistik veröffentlicht, die uns einen Einblick in die Preisentwicklung der Geräte gibt.

Jahr für Jahr berichten verschiedene Medien, dass der durchschnittliche Kauf eines Android-Smartphones weitaus günstiger ist, als der eines iPhones – kaum verwunderlich, wenn man die Preisstruktur einmal näher betrachtet. Das Wall Street Journal hat nun aber eine deutlich detailliertere Grafik heraus gegeben, die den Durchschnitts-Preis der Android- und iOS-Smartphones im Verlauf des letzten Jahres zeigt. Vor allem der Fakt, dass der durchschnittliche Android-Nutzer immer weniger Geld für sein Gerät ausgibt, dürfte hier interessant sein.

Smartphone-Preis_Statistik

Obwohl die Android-Flaggschiffe zumeist im ersten Quartal präsentiert werden, fiel der durchschnittliche Preis, den Android-Nutzer 2014 für ihr Smartphones ausgaben, kontinuierlich. Die Flaggschiff-Modelle in Form des Galaxy S5, One (M8) oder G3 konnten die Talfahrt nicht aufhalten, die bei 254 US-Dollar endete – Ende 2013 war der Wert noch über 100 US-Dollar höher angesiedelt. Die Smartphones des chinesischen Super-Konzerns Xiaomi, die zum Vergleich noch in die Statistik eingefügt wurden, konnten übrigens ein stabiles Preisniveau halten, das nur knapp unter dem der Durschnitts-Androiden lag.

In der iOS-Welt zeichnet sich ebenfalls eine kaum verwunderliche Entwicklung ab. Fielen die Preise bis zum zweiten Quartal noch marginal um etwa 50 US-Dollar, konnte man seit der Präsentation der neuen iPhones im Herbst einen Aufwärtstrend beobachten. Vor allem vom noch einmal etwas teureren iPhone 6 Plus geprägt, schoss der Durchschnitts-Preis hier auf ein Maximum von 687 US-Dollar.

Schlussendlich sollte man sich bei einem solchen Vergleich wahrscheinlich ein konkretes Fazit schenken, da jeder die Statistik so oder so auf seine Weise deuten wird. Persönlich lag mein letzter Android-Kauf mit einem Preis von knapp 400 Euro beispielsweise deutlich über dem Schnitt, den Aufpreis für ein iPhone würde ich in meiner aktuellen Lage als Student jedoch für mich nicht als sinnvoll erachten. Dennoch ist der Smartphone-Kauf die Entscheidung eines jeden Einzelnen, sodass man diese grundlegend respektieren sollte.

Quelle: WSJ via: Winfuture

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.