StreamOn: Telekom plant unbegrenztes Musik- und Videostreaming

Die Deutsche Telekom plant Berichten zur Folge die Einführung einer Tarifoption, die unbegrenztes Streaming von Musik- und Videoinhalten beinhaltet.

Dieses wird nicht auf das monatliche Inklusivvolumen angerechnet. StreamOn soll dabei Privatkunden kostenlos zur Verfügung stehen. Das Unternehmen würde damit die überaus erfolgreiche Idee einer seiner Tochtergesellschaften aufgreifen.

Zuletzt wurde unter Berufung auf Insiderkreise berichtet, dass die Telekom am 19. April ein Feature namens StreamOn bereitstellen wird, das von zahlreichen Kunden kostenlos gebucht werden können soll. Ein mal aktiv, nimmt es Inhalte seiner Partner vom Datenvolumen des Vertrags aus. Privatkunden sollen das Feature ohne Aufpreis erhalten. StreamOn ist dabei in verschiedene Stufen gestaffelt.

Geschäftskunden müssen zahlen

Die Option StreamOn soll in die Varianten StreamON Music, StreamOn Musik & Video und MagentaEINS StreamOn Music Video Max untergliedert werden. Letztere kann, wie der Name schon sagt, nur von Magenta1-Kunden gebucht werden und bietet, anders als die andere StreamOn-Videooption, vorhandene Videoinhalte mit der vollen Auflösung, jedoch maximal 4k an.

Mit der Beschränkung auf Magenta1 dürfte der Magentakonzern sein mehr oder minder erfolgreich integriertes Rundum-Sorglos-Paket aus Fernsehen, Festnetz und Mobilfunk vorantreiben wollen. Leider ist zunächst die Angebotsauswahl auch noch etwas dürftig, ganz anders als beim Vorbild von StreamOn. Während Privatkunden das Feature kostenlos erhalten sollen, sollen Geschäftskunden mit 19,95 Euro respektive 24.95 Euro zur Kasse gebeten werden.

Konzernmutter greift Binge On auf

Die Idee des unbegrenzten Streamings von Videos und Filmen hatte zuerst die Telekom-Tochter T-Mobile US verwirklicht. Mit Binge On und Music Freedom kamen viele US-Kunden des Konzerns in den Genuss auf zahlreiche Streamingdienste ohne Aufpreis zugreifen zu können, in einer optimierten Auflösung.

Trotz eventueller Einschränkungen könnte StreamOn ein Feature werden, das der deutsche Mobilfunkmarkt derzeit noch schmerzlich vermisst.

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