Telekom: Blockchain-Technik für Sperrung gestohlener Handys

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Smartphone (Symbolbild)

Wie die Deutsche Telekom in dieser Woche mitgeteilt hat, erprobt man eine blockchain-basierte Technik für die Sperrung gestohlener Handys.

Die Deutsche Telekom testet derzeit ein Sperrverfahren für gestohlene Handys auf Basis von Blockchain. Aktuell lässt sich ein geklautes Smartphone nur per IMEI-Nummer (IMEI = International Mobile Equipment Identity) sperren. Dafür setzt die Telekom die IMEI eines Geräts auf eine interne Sperrliste. Damit ist es nicht mehr möglich, sich in ihr Netz einzuwählen. In anderen Mobilfunknetzen allerdings kann der Dieb (oder Finder) das Handy bislang weiter nutzen.

Mit einer dezentral geführten Sperrliste auf Blockchain-Basis könnten künftig gesperrte Mobilfunkgeräte wie Smartphones oder Tablets anonym für weitere Partner, wie etwa andere Netzanbieter, einsehbar sein. Die Sperrung selbst kann ebenso über den Mobilfunkprovider, den Gerätehersteller oder auch über das IT-Assetmanagement großer Unternehmen erfolgen. Genau dies wird aktuell getestet.

Auch für den Gebrauchtmarkt könnte das interessant sein. So heißt es.

Öffentliche Sperrlisten wären auch für Kaufinteressenten von gebrauchten Smartphones sinnvoll. So könnten sie mit wenigen Klicks überprüfen, ob das angebotene Handy möglicherweise als gestohlen gemeldet wurde.

Die Blockchain-Technologie beruht auf dezentralen Datenbanken, die von mehreren Partnern betrieben werden. Ob die Tests mit den Sperrlisten erfolgreich verlaufen, bleibt nun abzuwarten.

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