Telekom-Glasfasernetz startet in zwölf Städten

Am heutigen Vormittag erreicht mich eine Presseinfo der Telekom, welche den erfolgreichen Start vom Telekom-Glasfasernetz in zwölf Städten verkündet. Die ersten Kunden sind damit ans neue „Giganetz“ angeschlossen und surfen mit bis zu 200 Megabit pro Sekunde im Internet. Zu den versorgten Städten gehören derzeit Braunschweig, Ingolstadt, Offenburg, Brühl/Baden, Kornwestheim, Potsdam, Hannover, Mettmann, Rastatt, Hennigsdorf, Neu-Isenburg und Stade. Weitere Städte sollen in Kürze folgen.

Bis zu 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload sind schon eine Hausnummer, die mich auf jeden Fall neidisch in versorgte Gebiete blicken lässt. In Zukunft will man via Glasfaser noch deutlich mehr an Geschwindigkeit bieten.

Möglich werden diese Geschwindigkeiten, weil das Glasfaser-Netz nicht wie bisher im Verteilerkasten auf dem Gehsteig endet. Die verlustfreie Leitung führt bis in die Wohnung des Kunden. Vom heimischen Computer bis ins Internet surft der Kunde also durchgehend auf einer Glasfaser-Leitung. Das Verfahren wird als „Fiber to the Home“ (FTTH) bezeichnet – auf Deutsch: „Glasfaser bis nach Hause“.

Leider ist der Ausbau aufwendig und nicht ganz billig, denn die Leitungen werden bis in die jeweilige Immobilie gelegt, was bedeutet, dass jeder Immobilieneigentümer vorher seine Zustimmung für den Anschluss erteilen muss. Die Tiefbaumaßnahmen und Hausverkabelung muss natürlich auch noch durchgeführt werden.

Die Kosten werden von der Telekom getragen, daher wird man wohl erstmal nur Gebiete versorgen, in denen es sich auch wirtschaftlich lohnt. Man ist bereits mit weiteren Städten im Gespräch, damit aber überhaupt etwas voran geht müssen mindestens 10 Prozent der potenziellen Kunden im Ausbaugebiet bereit sein, einen Vorvertrag für einen Glasfaser-Anschluss zu schließen. Weitere Infos gibt es unter telekom.de/glasfaser.

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