Telekom möchte ländliche Nutzer an Investitionskosten beteiligen

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Um den Ausbau schnellerer Internetleitungen lohnenswerter zu machen, möchte die Deutsche Telekom in ländlichen Regionen höhere Preise erheben als in Stadtgebieten.

Nachdem EU-Kommissar Günther Oettinger zur Finanzierung des Internet-Ausbaus auf dem Lande längere Kündigungsfristen gewähren will, wünscht sich die Telekom höhere Preise. Wie Telekom-Chef Tim Höttges mitteilte, möchte man durch höhere monatliche Preise die Investitionen in das Netz finanzieren.

Magenta Zuhause: Telekom startet neue Festnetz-Tarife (Update)14. Oktober 2014

In Städten wolle man demnach weiterhin „günstige“ Preise bieten, wer in schwächer besiedelten Regionen wohnt, müsse demnach jedoch einen Aufpreis bezahlen. Dies ist bisher jedoch alles nur ein theoretischer Ansatz, so wünscht man sich weiterhin eine Finanzierung durch Zuschüsse aus Steuergeldern.

Zusätzlich kritisierte Höttges die Rolle von Großkonzernen wie Google. So ist der Chef des magentafarbenen Unternehmens der Ansicht, wer über das Internet seine Milliarden verdiene, solle sich auch an dessen infrastrukturellen Ausbau beteiligen. Schließlich zahlt Sony auch ordentlich in den Ausbau des Stromnetzes für die Fernseher ein und Miele finanziert die Infrastruktur für Wasserversorgung. ;)

Quelle: Golem

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