• Vodafone SmartTab III 7: Leser- und Gewinnertest

    Vodafone Smart Tab III 7

    Morjen liebes mobiFlip-Team und liebe Leser,

    ich stelle Euch hier das VODAFONE SmartTab III 7 vor, welches ich von Benno als Gegenleistung ;) für meinen Reim zugeschickt bekam. Im Kommentarbereich bin ich als Hans Bock unterwegs und möchte mich hiermit noch einmal bei Benno, dem mobiFlip-Team und VODAFONE für meinen ersten Gewinn in meinem über 40 jährigen Leben bedanken. Ebenso für die Glückwünsche vieler Leser in den Kommentaren. Die Bilder im Beitrag stammen von Benno.

    Am 24.10. erreichte mich die freudige Kunde und am 26.10. lag das Paket auf meinem Schreibtisch – perfekt!

    Ausgepackt

    Ich bin mir nicht sicher ob es das selbe Gerät ist, welches Benno testete, eingepackt erschien es wie aus dem LENOVO-Werk. Die Verpackung ist ansprechend und ohne unnötigen Schnickschnack, meines Erachtens an die NEXUS-Reihe erinnernd. Zum in Folie gehüllten SmartTab liegt ein 31 seitiges Handbuch mit Sicherheitshinweisen, Ersten Schritten und Konfigurationshinweisen zum Startbildschirm, zu ANDROID 4.2.2 und den WiFi-Sicherheitsmaßnahmen je nach Länder-Einstellung bei. Die üblichen „Belehrungen“ zur Nutzung in Fahrzeugen mit Airbags und bei Trägern medizinisch-technischer Implantate dürfen natürlich auch nicht fehlen! Also ein Startheftchen für absolute Neulinge – wer schon Erfahrungen mit Streichelphones / -Tablets vorweisen kann, wird sich die Lektüre schenken.

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    Das USB-Kabel ist, wie mittlerweile Usus, wiedermal viel zu kurz geraten. Heutzutage muss man bei der Wohnungswahl wohl nach Anordnung der Steckdosen entscheiden, sonst lädt das Gerät unterm Sofa… :( Zum Glück gibt es längere Kabel für kleines Geld. Der Ladeadapter ist ein ganz schöner Apparat, schafft es aber das Gerät von 0 auf 100% in geschätzt 3,5 Stunden (Ich lade den Akku selten mit weniger als 25% auf).

    Nun aber zum Tablet selbst

    Nach Entfernen der Folie empfängt einen geriffeltes PVC oder so ähnliches Material. Durch das Schwarz mit mittigem chromfarbenen VODAFONE-Logo wird eine wertige Optik erzeugt. Die Haptik bestätigt diesen Eindruck – es liegt gut in der Hand und rutscht nicht. Das Gewicht von über 500g (ohne Daten ;)) ist vertretbar, etwas weniger hätte aber sicher auch niemanden geärgert. Es knarzt oder wackelt nix bei der Bedienung, das ist in der Preiskategorie ja auch schon was. Der LENOVO-Schriftzug ist am unteren Rand zwischen den Lautsprechern matt-grau aufgedruckt.

    Wie Benno völlig zu recht bemängelt ist der Power-Knopf ungünstig angebracht und einen fühlbaren Druckpunkt gibt es eigentlich nicht. Entsprechend sind drei Versuche nötig um „der Gerät“ erstmalig zu starten. Dieser wiederum verläuft schnell und die Ersteinrichtung verläuft wie an einem NEXUS. Spracheinstellungen, WLAN, GOOGLE-Konto, Hinweise zum Launcher wegtouchen – Fertsch, wie der Sachse sachen würde. Es ist viel Stock zu sehen und nur wenig VODAFONE, was mir sehr zusagt.

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    Software

    Da das Print-Handheftchen heuer eher mager ist (s. o.), hat VODAFONE den Home-Screen mit einem Tipp-Widget bestückt. Darin wird der Weg zu „DayDream“ ( inklusive „BeanFlinger“) erklärt, die kabellose Übertragung zum TV und anderen Geräten, die Lockscreen-Widgets, Face-Unlock, Maps mit 3D-Kartennutzung, die Swypefunktion der Tastatur, Spracheingabe, GOOGLE-Play, GOOGLE-Now und dessen effiziente Nutzung. Also für ANDROID-Newbies ne feine Sache.

    Auch von VODAFONE ist ein spartanisch-schönes Uhren-Wetter-Widget voreingestellt. Nur die Region / Stadt ist einzustellen und es gibt Infos mit annimierter Optik je nach Wetterlage und Tageszeit (tagsüber hell, abends dunkel gehalten).
    Außer das im App-Menue die Anwendungen CLOUD, DISCOVER, UPDATES, V-UHRZEIT und V-WETTER ganz vorn erscheinen merkt man nichts von einem Branding oder Bloatware. Es ist reinstes GOOGLE-ANDROID, da bleibt es spannend ob irgendwann mal ein Update auf 4.3 oder KitKat anmarschiert. Für die Performance des Gerätes war das sicher die beste Entscheidung.

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    Das Einstellungsmenue ist auch kaum vom NEXUS zu unterscheiden, nach dem Einstellen der Wiederherstellungsoptionen richten sich meine am meisten genutzten Apps (G+; TotalCommander; QuickPic; KingsoftOffice usw.) wie von Geisterhand ein.Um keine Programm-Diskussion zu entfachen teste ich hier vorwiegend mit den Standard-Apps und beziehe mich nur zu Performance-Vergleichen auf MEINE Vorlieben.

    Spiele testete ich nicht, ich hab damit einfach nix am Hut, hab keine Zeit dafür und bin für die meisten Games wohl auch zu blöd (:O) Benno hat dazu ja schon einige Hinweise gegeben, ich vermute ebenso, dass das SmartTab auch nicht wirklich dazu gedacht ist.

    Extreme-Couch-Surfing

    Kommen wir zum Extreme-Couch-Surfing, meiner favorisierten Trendsportart schlechthin. Der Standardbrowser rennt – anders kann man das nicht sagen. Bei WLAN und / oder gutem H+ Empfang ist er auch bei anspruchsvollen Seiten (Versandhändler, Online-Shops, Online-Ausgaben der Tages- / Wochenzeitungen) nie nervig. Die 3G- Verbindung ist schnell eingerichtet, mobile Daten werden über das JELLY-BEAN PowerControlCenter aktiviert. Bei meiner ALDI-Talk-Karte braucht man keine APN mehr einrichten. Ich hatte dies zwar aus Gewohnheit vorher getan, laut ePlus wäre das aber unnötig. Ich lebe in einer 255.000 Seelengemeinde – hier ist der ePlus-Ausbau sehr gut, zu LTE kann ich aber nix sagen, zu den hierzulande feilgebotenen Mobilverträgen will ich nix sagen :'( !. Auch das NEXUS 4 ist bei mir in diesem Netz unterwegs (YOURFONE.de), da gibt es nur in Tälern mal größere Aussetzer.

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    Da ich mit der original-FACEBOOK-App auf Kriegsfuß stehe, habe ich dieses Social-Network mit KLYPH eingebunden und das geht auch via 3G in erheiternder Geschwindigkeit. G+ macht auf 7″ einen richtigen Spaß. Sicher ist das Display nicht mehr Up to date, aber für meine Anwendungsgebiete völlig ausreichend. Die Schrift wirkt klar genug zur Augenkrebsvorsorge (um bei Benno’s Diagnose anzuknüpfen), auch die kleineren Varianten. Die Helligkeit kann man nur als gelungen bezeichnen. In der Herbstsonne bleibt das Display immer sehr gut ablesbar und es reguliert diese im Auto-Modus zufriedenstellend. Natürlich setzt die Spiegelung des Glases dem Vergnügen manchmal Grenzen.

    Da ich oft nachts arbeite habe ich mir NIGHTFILTER installiert, ganz heruntergeregelt ist mir das Display im bei wenig Licht oft noch zu grell. Falls möglich stelle ich auch die weiße Schrift auf dunklem Hintergrund ein, so auch beispielsweise in den Apps von mobiFlip, Feedly, Flyne, Android-Hilfe.de.

    Was mache ich nun damit?

    Für ernsthafte Arbeit ist bei mir das Asus TF101 zuständig, welches mit 10″ und dem Tastaturdock kaum Wünsche offen lässt. Nun bin ich als Hobby-Poet zu einem VODAFONE SmartTab III 7″ gekommen wie die Jungfrau zum Kinde (:D) Was mache ich nun damit? Es wird mein Reisegerät für die Urlaubs- und Motorradtouren! Das TF101 war mir trotz Koffer und Topcase immer zu groß (mit dem Dock auch zu schwer), das SmartTab darf jetzt mit mir Blümchen angasen. Also ab auf den Balkon (überdacht) und das GPS aktiviert… Die erste Positionsbestimmung verlief mit 1,15 Minuten zufriedenstellend. Die Genauigkeit lässt auch nix zu wünschen übrig.
    Das eine GB RAM kommt mit dem Scrollen und Zoomen der Offline-Karten von MapDroyd gut zurecht. Da bei Problemen die Datenmenge von GMaps auch im erträglichen Rahmen bleibt ist man gut gerüstet, zumindest für die Bundesrepublik.

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    Nach getaner Navigation gibts zum Abchillen Radio. So kommt aus den Lautsprechern dank TuneIn ein erträglicher Klang. Es fehlen etwas die Bässe aber meines Erachtens macht manches Reiseradio schlimmeren Lärm. Sprache kommt sauber und zum Nachrichtenhören oder als Einschlummerhilfe ist es gut. Stöpselt man was in die Headphone-Buchse und das andere Ende in die Ohren, kann man je nach Preis der Kopfhörer natürlich viel erreichen. Diese ist mit dem USB-Anschluss oben angebracht.

    Für die Reisekorrespondenz ist das SmartTab wie geschaffen. Ob Email, SMS, Telegram oder ChatOn – kein Problem. Briefe sind mit einem Office-Paket auch gut zu schreiben.

    Wie erwähnt ist KingsoftOffice bei mir dafür auserkoren. Diesen Text habe ich gleich mal damit auf dem SmartTab erstellt. Aber auch mit durchschnittlich-anspruchsvollen Tabellen inkl. Formeleditierung hat diese kostenlose App keine Probleme. Auf dem 7″er läuft es rund und die Tastatureingabe funktionert auch beidhändig im Hochformat.

    Mittlerweile ist der Export als PDF-Datei gleich im Speichermenue des Office-Pakets untergebracht, so kann man die Dokumente gleich mit einem Zusatztool wie SignMyPad unterschreiben und als Email-Anhang versenden. Das spart Platz, Geld und Nerven – also es kann durchaus im Privatbereich das Faxgerät ersetzen! Mit einem preiswert zugekauftem Stift funktioniert das auch auf dem VODAFONE-Gerät ausgezeichnet.

    Die Druckeranbindung regelt das HPePrint-App via WLAN. Der HP Photosmart C6324 liefert so ganz annehmbare Ergebnisse, für anspruchsvollere Fotos reicht es aber nicht.

    Die Dateien werden zwischen dem Transformer, dem NEXUS 4, einem Galaxy S 3 und dem nun im Familienkreis aufgenommenem VODAFONE SmartTab III 7 via AirDroid getauscht. Ebenso übertrage ich mal schnell Daten auf das kaum noch genutzte (uralte) Notebook auf diese Art.

    Die wichtigen und häufig verwendeten Docs befinden sich auch in der Cloud, bei mir SugarSync und GDrive. Bei jedem „Besuch“ im heimischen WLAN werden diese synchronisiert. Eine ziemlich entspannte Sache findet der Hans! :D

    Die Kameras

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    Zur rückseitigen Kamera hat Benno schon alles niedergeschrieben. Das ist das sinnloseste Bauteil eines Tablets! Ich kenne niemanden der sie sinnvoll nutzt.
    Das hier eingebaute Teil ist zudem wirklich Müll, anders kann man es nicht ausdrücken. Ich habe zwei Versuche bei schönstem „Mützenwetter“ damit in Angriff genommen – reine Zeitverschwendung.

    Die vordere Kamera ist für Fotos eh indiskutabel, zum Skypen mag es gehen, dies nutze ich nicht und habe es also auch nicht probiert.

    Fazit

    Kommen wir zu einem Fazit (macht der Benno auch immer :P).

    Kurz gesagt Optik, Haptik, Gewicht sehr gut. Ich kann damit gut umgehen und man gewöhnt sich schnell an die Anordnung der Button und Anschlüsse.

    Auch nach dem Öffnen und Schließen des hinteren Kunststoffdeckels und einlegen der SIM- bzw. Speicherkarte knarzt hinterher nix. Das ist der einzigste Punkt den ich an Bennos Bericht nicht bestätigt fand, umso besser!

    Bei „normaler“ Tabletnutzung ist RAM, Prozessor und Grafikleistung mit Displayauflösung völlig ausreichend – zumal noch ein SDCard-Steckplatz vorhanden ist. Bei den Game-Playern ist damit aber sicherlich kein Blumentopf zu gewinnen.

    Ich habe ein 16 GB Karte zusätzlich eingepflanzt und wenn man die Karten der Navi- / Maps-Software darauf auslagert, bleibt genügend für Spiele oder Mp3’s.

    Die Akku-Laufzeit ist gut bis sehr gut. Aktuell läuft das SmartTab 1 Tag und 21 Stunden, davon war das Display fast 5 Std. in Betrieb und es ist aktuell bei 37%.
    3G bzw WLAN schalte ich aber nur bei Bedarf zu – das sind geschätzt jeweils 2 Std. WiFi und genausoviel im UMTS-Netz.

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    Das Gerät bekommt eine ganz klare Empfehlung für Couch- bzw. Travelsurfing, die Social-Network-Nutzung, das Lesen von Feeds oder eBooks, für die Dokumentation (Reiseaufzeichnungen, Tagebuch, Blogeinträge), Bearbeitung von Dokumenten unterwegs, Navigation und Routenplanung, Organizer.

    Als Argument möchte ich natürlich auch den Preis nicht unerwähnt lassen. In der Zeit der Entstehung dieses kleinen Testberichtes, sank der Preis bei VODAFONE nochmal um € 50,- ab. Statt € 199,- wechselt es zur Zeit für schlanke bis magersüchtige € 149,- den Besitzer! Ohne Vertrag versteht sich. Zu kaufen im Vodafone Onlineshop.

    Da kann man bei ähnlichem Nutzungsverhalten eigentlich nix mehr falsch machen!

    Ich möchte den Bericht abschließen mit einem Dankeschön für euer Interesse. Ich hoffe es kommt nicht gar zu unstrukturiert rüber, es ist der erste Versuch eines Testberichts meinerseits. Also seht mir bitte auch den einen oder am besten alle Fehler nach… ;-) Über Hinweise darüber bin ich trotzdem dankbar, man lernt ja hoffentlich was draus.

    Euer fleißiger Mitleser und Gelegenheits-Kommentator

    Hans Bock

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