Twitter: 140-Zeichen-Grenze soll Ende des Quartals fallen

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Twitter soll sein Limit von 140 Zeichen für einen Tweet angeblich bis zum Ende des Quartals verabschieden und auf ein Limit von 10.000 Zeichen setzen. Erste Informationen darüber gab es bereits im September des letzten Jahres.

Glaubt man einer aktuellen Meldung von Re/Code, dann arbeitet man bei Twitter derzeit an einem neuen Limit für abgesetzte Tweets. Ziel ist es, die Grenze von 140 Zeichen zu verabschieden. Das neue Limit soll dann bei 10.000 Zeichen liegen. So viele Zeichen kann man in einer Direktnachricht nutzen.

Intern wird die neue Option aktuell als „Beyond 140″ getestet, es ist aber noch keine Entscheidung gefallen. Ist man damit unzufrieden, wird man die Funktion am Ende doch nicht ausrollen. Die Tweets selbst sollen allerdings weiterhin nur 140 Zeichen enthalten, wer dann die komplette Nachricht eines längeren Tweets lesen möchte, der muss eine Aktion ausführen. Vermutlich auf den Tweet klicken.

Update

Twitter CEO Jack Dorsey bestätigt die Pläne.

Für Twitter wird die große Aufgabe die Balance der altbekannten Funktion und dem Mehrwert von 10.000 Zeichen sein. Man ist unter anderem durch dieses extreme Limit bekannt geworden und viele Nutzer schätzen es. Manchmal stört es zwar, am Ende des Tages sorgt es aber auch dafür, dass die Timeline nicht zu voll wird. Ein Limit von 10.000 Zeichen wäre ein ordentlicher Sprung.

Twitter muss aufpassen, dass Nutzer weiterhin aktiv sind. Die Interaktion mit den Tweets ist nach dem Wechsel auf größere Tweets mit mehr Inhalten (zum Beispiel große Bilder) beispielsweise zurück gegangen. Logisch, immerhin sieht man weniger Tweets, wenn die einzelnen Tweets größer werden und mehr Aufmerksamkeit von den Nutzern verlangen. Bei 10.000 Zeichen wäre das noch mal eine andere Liga.

Aus persönlicher Sicht und als aktiver Twitter-Nutzer würde ich so eine Neuerung nicht begrüßen. Twitter ist und war schon immer „140 Zeichen“. Das ist für mich eines der Kernelemente des Netzwerks. Wer mehr sagen will, kann andere Dienste nutzen und seinen Inhalt dann bei Twitter teilen. Das sehe zumindest ich so.

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